Mitgliederschwund: CDU wird immer älter

Mitgliederschwund
CDU wird immer älter

Die Union wird immer älter. 2019 werden knapp zwei Drittel der Parteimitglieder über 60 Jahre alt sein. Gründe sind Todesfälle und der Mitgliederschwund bei jüngeren Jahrgängen.
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BerlinDer CDU droht ein erheblicher Mitgliederschwund und eine Überalterung. Wie „Bild.de“ unter Berufung auf ein parteiinternes Papier berichtet, wird die Union bis 2019 innerhalb von nur zehn Jahren rund 100.000 Mitglieder allein durch Todesfälle verlieren.

Besonders dramatisch sei der Mitgliederschwund bei den jüngeren Jahrgängen. Bei den 25- bis 29-Jährigen wird ein Minus von 24 Prozent erwartet, das in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre sogar auf 66 Prozent steigt.

Einzig die Altersgruppe über 70 Jahre dürfte laut Papier weiter zulegen. Hier wird ein Plus von 16 Prozent bis 2019 erwartet. Von den insgesamt rund 400.000 Mitgliedern werden in sieben Jahren knapp zwei Drittel 60 Jahre und älter sein.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Politik ist offensichtlich mitten in einem Wandel. Die Parteimitglieder werden immer älter und die jüngeren kotz es an.

    Muss man dafür nicht Verständnis haben, wenn man die Tagespolitik sieht?

    Da schritten Politiker zur Abstimmung über einen "alternativlosen Rettungschirm" ohne zu wissen, um was es ging.

    Da flossen Milliarden nach Griechenland und die Reichen nutzen noch einmal die Chance Geldvermögen ins Ausland zu bringen.

    Jetzt hat die Politik begriffen und will hart bleiben. Die Renten werden gekürzt!

    Haben vor diesem Hintergrund die Parteien nicht immer noch zuviele Mitglieder?

  • Das übernimmt dann die Stamokap-Fraktion der SPD und die Gewerkschaften -wie vormals schon Schröder.

  • Wenn sich die Mitgliederzahlen auch in Wählerstimmen fortsetzen, folgt die CDU der FDP.
    Wer macht dann noch Politik für die Reichen?

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