Mitgliederschwund verschärft Finanzlage
IG Metall rutscht tiefer in die roten Zahlen

Sinkende Mitgliederzahlen lassen die IG Metall weiter in die roten Zahlen rutschen. Im vorigen Jahr stiegen bei der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft die Verluste nach Rückstellungen von 8,4 auf 10,8 Mill. Euro, wie die in Dresden erscheinende „Sächsische Zeitung“ unter Berufung auf das Gewerkschaftsblatt „direkt“ berichtete.

ap DRESDEN. Hauptkassierer Bertin Eichler nannte wie schon im vergangenen Jahr als Hauptgrund für das steigende Defizit, dass die Mitgliederentwicklung schlechter gewesen sei als erwartet.Laut Eichler stammen 98 Prozent der Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen. Die Mitgliederzahl ist dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr aber von 2,64 auf 2,53 Mill. zurückgegangen.

Die Einnahmen der IG Metall schrumpften demnach im vergangenen Jahr von 457 auf 450 Mill. Euro, während die Ausgaben ohne Rückstellungen von 494 auf 491 Mill. Euro zurückgingen. Eichler kündigte weitere Einsparungen an, die vor allem den Verwaltungsbereich der IG Metall betreffen würden.

Der gescheiterte Streik für die Arbeitszeitverkürzung in den neuen Ländern hat die Gewerkschaftskasse der Jahresrechnung zufolge nicht überproportional belastet: Die Gesamtausgaben für Streik stiegen von 11,9 auf zwölf Mill. Euro, heißt es in dem Bericht.

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