München
Proteste gegen Sicherheitskonferenz

Mehr als 1700 Menschen haben am Samstag in der Münchner Innenstadt gegen die Sicherheitskonferenz demonstriert. Auf Plakaten forderten die Teilnehmer „Abrüstung statt Sozialabbau“ und „Stoppt die Kriegstreiber“.

HB MÜNCHEN. Zu Ausschreitungen oder Festnahmen sei es bis zum Nachmittag nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Dem Protestzug schlossen sich auf dem Weg durch die Innenstadt bei Trommel-Musik und lauten Pfiffen immer mehr Menschen an.

Unter den Demonstranten waren nach Angaben der Polizei auch „500 Personen mit Gewaltpotenzial“. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zahllose Beamte sicherten weiträumig das Tagungshotel Bayerischer Hof ab. Die Initiatoren des Protestes kritisierten die strengen Auflagen für den Zug und warfen den Einsatzkräften „Behinderung der Meinungsfreiheit“ vor.

Zu der Kundgebung hatte ein Bündnis verschiedener Gruppierungen aufgerufen, darunter die PDS, die Gewerkschaften ver.di und GEW sowie die Globalisierungsgegner attac.

Bereits am Freitagabend hatte es laut Polizei mehrere Protestveranstaltungen gegen die 42. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik in der bayerischen Landeshauptstadt gegeben. An den Aktionen beteiligten sich insgesamt bis zu 1 000 Menschen.

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