Nach Anti-Nazi-Demo
Polizei will bei Demos künftig Gummischrot einsetzen dürfen

Trotz tausenden Polizisten im Einsatz, haben Demonstranten am Samstag Teile Hamburgs in ein Katastrophengebiet verwandelt. Der Polizei fehle die Handhabe, klagt diese nun. Die „linken Chaoten“ seien völlig skrupellos.
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BerlinNach den gewaltsamen Ausschreitungen in Hamburg mit 38 verletzten Beamten fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft den Einsatz von Distanzwaffen gegen Randalierer.

„Wenn Wasserwerfer nicht mehr reichen, muss die Polizei als Antwort auf die Steine, Brandsätze und Stahlkugeln der Demonstranten Gummigeschosse einsetzen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt der „Bild“-Zeitung.

„Die linken Chaoten sind rücksichtslos und brutal gegen die Einsatzkräfte der Polizei vorgegangen. Offenbar schrecken sie nicht mal mehr davor zurück, Polizisten zu töten“, sagte Wendt.

Am Rande eines Aufmarsches von 700 Neonazis war es am Samstag in Hamburg zu schweren Krawallen gekommen. Hunderte vermummte Demonstranten aus der linken Szene attackierten Polizisten mit Flaschen und Böllern.

Müllcontainer und Autos gingen in Flammen auf. 26 Demonstranten beider Seiten wurden fest- und 62 in Gewahrsam genommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 4400 Beamten im Einsatz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Anti-Nazi-Demo: Polizei will bei Demos künftig Gummischrot einsetzen dürfen"

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  • @ ProKapitalismus: Links vom Kommunismus gibt es nichts mehr. Links-Kommunistisch würde also bedeuten, soweit links, dass es rechts wieder raus kommt. Demnach meinten Sie eigentlich "Rechts-Diktatorisch", damit unterstellen Sie dem Wutbürgerpack eine rechte Gesinnung, was wiederum zum Widerspruch Ihres Vorschlages, dass diese sich doch eine linksorientierte Zeitung zum austoben suchen sollen, völlig absurdum führt. Eine bessere Wahl wäre zum Beispiel der Begriff "Kommunistennazis" gewesen.

    Auch Ihre weiteren Ausführungen sind nicht stringent. So ergibt die Darlegung Ihrer Einstellung mit Panzern gegen Chaoten vor zu gehen, insofern keine Sinn, da Sie später darauf verweisen, dass diese Leute darauf Gift nehmen können - doch wenn sie es tun würden, wahrscheinlich an den Folgen sterben würden - was natürlich das Vorgehen mit Panzern überflüssig machen würde - es sei denn, Sie meinten, dass Panzer auch gegen tote Chaoten eingesetzt werden sollten. Was wiederum unnötige Kosten verursachen würde.

    Zudem, wenn sich Sie selbst hinter der Anonymität verstecken um andere anonyme Schreiber....ach, das würde Sie jetzt nur überfordern.

    Tip: Nur keine falsche Scham - wenn es Ihnen peinlich ist Deutscher zu sein, legen Sie ihre Staatsbürgerschaft ab und legen Sie sich eine andere zu, z.B. die chinesische Staatsbürgerschaft.

  • Was sind das denn hier für komische Kommentare? Ich bin immer wieder erstaunt was für ein komisches Wutbürgerpack das Handelsblatt ließt! Es gibt doch sicher genug Links-Kommunistische Blätter wo Sie sich austoben können, oder?

    Wenn es nach mir ginge, sollten die in Zukunft solche Chaotischen Zustände, egal ob Demos, Facebookpartys oder Antcastor Veranstaltungen, mit PANZERN räumen dürfen. Ich trauere keinem Toten nach! Jeder Chaot der das zeitliche gesegnet hat verursacht beim nächsten mal wenigstens keine Kosten mehr. Es wird Zeit das man hier mal wieder aufräumt, sonst laufen uns die Asiaten bald 10 x den Rang ab. In Signapur oder China gäbe es sowas nicht, da können Sie drauf Gift nehmen. Da herscht Zucht und Ordnung.

    Ich schäme mich dafür noch deutscher Staatsbürger zu sein, auch wenn ich in diesem verkommenen Land nicht mehr Lebe, es ist ja widerlich das tatsächlich hier im Netz gegen die Polizei und für die Chaoten geschrieben wird. Auch sowas gäbe es in Asien nicht. Man würde Sie ausfindig machen. In Deutschland verstecken sich diese Harz4 Wutkrüppel noch hinter der Anonymität des Internets.

  • Mit "Rechts" und "Links" kann man die Leute wunderbar gegeneinaderausspielen. Jede Seite hat ihre Reflexe - man muss sich sofort als Antinazi oder als Gegenlinks positionieren, damit man Mainstream ist. Der Neoliberalismus ist der Feind beider Seiten.

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