Nach Berechnungen des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger
Rentnern droht auch 2005 Nullrunde

Die Rentner in Deutschland müssen sich damit abfinden, dass sie sich zwei Jahre hintereinander mit ihrer derzeitigen Rentenhöhe werden begnügen müssen.

HB WÜRZBURG. Grund dafür ist nach nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) der von der Bundesregierung geplante Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenanpassungsformel. Er werde nach der Aussetzung der Rentenerhöhung für die 19,5 Millionen Rentnern im kommenden Jahr auch Anfang 2005 zu einem ähnlichen Ergebnis führen, sagte der VDR- Vorstandsvorsitzende Alexander Gunkel am Montag in Würzburg.

Nach den Plänen der rot-grünen Bundesregierung fällt die nächste Rentenanpassung Mitte 2004 aus. Dies gehört zum kurzfristigen Notmaßnahmen-Paket zur Stabilisierung der Rentenfinanzen.

Gunkel wies darauf hin, dass eine Rentenanpassung zum 1. Januar 2005 nach der neuen Formel für West-Rentner eine Nullrunde und für Rentner im Osten eine Erhöhung von 0,09 Prozent bringen dürfte. Rechnerisch weniger einschneidend würde sich auswirken, wenn die Regierung die Renten nicht zu Jahresbeginn 2005, sondern zur Jahresmitte anpassen würde: Dann könnte es für West-Rentner nach Gunkels Darstellung eine Erhöhung um 0,5 Prozent geben, für Rentner im Osten eine Anhebung um 0,7 Prozent.

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