Nach Cyber-Angriff
Bundestag gibt Abgeordneten Sicherheitstipps

Elf Sicherheitsregeln empfiehlt die Bundestagsverwaltung den Abgeordneten bei der Computernutzung. Nach dem Cyber-Angriff auf das Computernetzwerk des Bundestages gibt es noch keine Entwarnung.
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BerlinAls Konsequenz aus der Cyber-Attacke auf das Parlament hat die Bundestagsverwaltung die Abgeordneten zur Einhaltung elementarer Sicherheitsregeln bei der Computernutzung aufgerufen. In einer Mail an alle 631 Abgeordneten appellierte Bundestags-Direktor Horst Risse am Donnerstagnachmittag, die IT-Sicherheit „durch die Beachtung der allgemeinen Regeln für die Nutzung der Informationssysteme zu unterstützen“.

In der internen Mail, über die zunächst die „Bildzeitung“ berichtet hatte und die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es: „Wenn auch seit dem 20. Mai kein Datenabfluss mehr festgestellt wurde, bedeutet das nach wie vor keine Entwarnung.“

Den Abgeordneten werden elf Sicherheitsregeln empfohlen. Dazu gehören selbstverständliche Verhaltensgrundsätze wie jene, unbekannten Links in E-Mails nicht zu folgen oder Mailanhänge, deren Ursprung unklar ist, nicht zu öffnen. Mails mit verseuchtem Anhang waren den Erkenntnissen der Ermittler zufolge Ursache für die bislang größte Attacke auf das Computernetzwerk des Bundestages.

Außerdem werden die Parlamentarier unter anderem aufgefordert, sichere Passwörter zu verwenden und diese regelmäßig zu ändern. Außerdem sollten für die Speicherung sensibler Daten verschlüsselte Dateiablagen genutzt werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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