Nach dem Scheitern von Lothar Bisky
Linkspartei nominiert Pau für Bundestagspräsidium

Nach dem mehrfachen Scheitern von Lothar Bisky will die Linkspartei Petra Pau als Bundestagsvizepräsidentin vorschlagen.

HB BERLIN. Die Fraktion der Linkspartei hat ihre stellvertretende Vorsitzende Petra Pau für den noch freien Posten im Präsidium des Bundestags nominiert. Den Vorschlag habe Parteichef Lothar Bisky gemacht, sagte der Fraktionsvorsitzende Oskar Lafontaine am Montag in Berlin. Die Wahl soll bereits in der nächsten Woche stattfinden.

Bisky war im vergangenen Jahr bei der Wahl des Präsidiums in vier Wahlgängen durchgefallen. Anschließend hatte seine Fraktion zunächst auf die Nominierung eines Ersatzkandidaten verzichtet. Der Linkspartei steht wie jeder anderen Fraktion ein Vizepräsidenten-Posten zu. Die Nominierung Paus kam überraschend. Als Favoritin galt bislang die parlamentarische Geschäftsführerin Dagmar Enkelmann.

Pau sagte, es gebe gute Gründe, nach dem „Affront“ das Amt nicht mehr zu besetzen. Wenn der Bundestag aber bereit dazu sei, wolle sie besonders Demokratie und Bürgerrechte in den Vordergrund stellen.

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