Nach dem Selbstmordanschlag
Fast alle in Kabul verletzten Soldaten zurück in Deutschland

Zwei Tage nach dem verheerenden Selbstmordattentat auf Bundeswehrangehörige in Kabul sind alle verletzten Soldaten bis auf einen wieder in Deutschland.

dpa BERLIN/KABUL. Die insgesamt 29 Opfer des Terroranschlags vom Samstag, bei dem vier deutsche Soldaten starben, sind nach Bundeswehr-Angaben außer Lebensgefahr.

Drei Verletzte trafen am Montagvormittag auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Ramstein ein und wurden umgehend zur Behandlung ins pfälzische US-Militärhospital Landstuhl gebracht. Schon am Sonntagabend waren 25 teilweise sehr schwer verletzte Männer in die Heimat zurückgekehrt. Sie wurden in die Bundeswehrkrankenhäuser Ulm und Koblenz transportiert. Nur ein lediglich leicht verletzter Soldat soll jetzt noch einige Tage in Kabul bleiben, erklärte das Einsatzführungskommando in Potsdam.

Ein mit Sprengstoff gefülltes Taxi war am Samstagmorgen neben einem Bus mit Bundeswehr-Soldaten zur Explosion gebracht worden. Die Männer waren auf dem Heimweg und gehörten zur Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF.

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