Nach dem Tumult im EU-Parlament
Italien erhebt schwere Vorwürfe gegen Schulz

Das italienische Außenministerium hat am Mittwochabend schwere Vorwürfe gegen den SPD-Europaabgeordneten Martin Schulz erhoben.

HB/dpa ROM. Dessen Äußerungen seien eine „schwerwiegende und unannehmbare Beleidigung der Würde von Ministerpräsident Silvio Berlusconi sowie der italienischen und europäischen Institutionen“, verlautete aus dem Außenministerium in Rom. Dies sei auch dem deutschen Botschafter Klaus Neubert mitgeteilt worden, berichteten italienische Medien. Berlusconi hatte im Europa-Parlament auf kritische Fragen von Schulz mit einem Nazi-Vergleich reagiert und damit für Empörung und einen Tumult gesorgt.

Vor Neubert war der italienische Botschafter in Berlin, Silvio Fagiolo, ins Kanzleramt einbestellt worden. Dabei hatten Regierungsvertreter Berlusconis Äußerungen verurteilt.

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