Nach dem Vorstoß von Joschka Fischer
Kanzler kündigt nun selbst erneute Kandidatur an

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat nun auch selbst angekündigt, dass er zusammen mit Außenminister Joschka Fischer (Grüne) bei der Bundestagswahl 2006 noch einmal antreten will. „Wir machen klar, dass keiner die Brücke verlässt“, sagte der Kanzler am Montag in Berlin auf eine entsprechende Frage.

Reuters BERLIN. Er bestätigte gleichzeitig, dass auch Fischer sich noch einmal zur Wahl stellen werde. Deutschland stehe vor einem ambitionierten Reformprogramm. „Deswegen begrüße ich die Entscheidung des Bundesaußenministers“, sagte Schröder. Mit der Entscheidung für eine neuerliche Kandidatur sei im Gegensatz zur Union die Führungsfrage geklärt, betonte der Kanzler. Die Union hat angekündigt, erst im Jahr 2005 zu entscheiden, wer als Kanzlerkandidat von CDU und CSU ins Rennen geht.

SPD-Generalsekretär Olaf Scholz sagte, er gehe davon aus, dass die Partei die Entscheidung von Schröder und Fischer mittragen werde. Die ungewöhnlich frühe Festlegung von Schröder und Fischer war in der vergangenen Woche aus Regierungskreisen bekannt geworden. Die Ankündigung der Spitzenduos wird bei SPD und Grünen auch als klare Koalitionsaussage für die kommende Bundestagswahl gewertet.

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