Nach der Insolvenz Ministerin will Schlecker-Frauen umschulen

Keine schnelle Umschulung, sondern eine reguläre Ausbildung zur Erzieherin: Für dieses in die Kritik geratene Konzept wirbt Bundesarbeitsministerin von der Leyen nun erneut. 13.000 Schlecker-Frauen werden arbeitslos.
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Von der Leyen bei einer Pressekonferenz ihres Ministeriums. Quelle: dpa

Von der Leyen bei einer Pressekonferenz ihres Ministeriums.

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BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich weiter für die Umschulung von Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Erzieherinnen ein. Das sei ein ganz normales Angebot, worüber man nicht die Nase rümpfen dürfe, sagte sie im ZDF-„Morgenmagazin“ am Dienstag. Die Ministerin betonte zudem, die Ausbildung würde nicht in einem Schnellverfahren durchgezogen. Auch für die Schlecker-Frauen gelte das ganz normale staatliche Verfahren. „Es werden keinerlei Abstriche gemacht, sondern die hohe Qualität, die verlangt wird in Deutschland, muss selbstverständlich eingehalten werden“, sagte von der Leyen.

Die insolvente Drogeriekette Schlecker wird nach erfolgloser Suche nach einem Investor komplett abgewickelt. Die noch verbliebenen gut 13 000 Mitarbeiter sollen ihre Kündigung zum Monatsende bekommen. Insgesamt verlieren wegen der Insolvenz rund 25 000 Beschäftigte ihren Job. Der Vorschlag, die Entlassenen - fast alle von ihnen sind Frauen - auch zu Erzieherinnen als Unterstützung für den Krippenausbau umzuschulen, war zunächst jedoch auch auf Kritik gestoßen.

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7 Kommentare zu "Nach der Insolvenz: Von der Leyen: Schlecker-Frauen umschulen"

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  • Was sind das nur für beleidigende Kommentare gegenüber den Schleckerfrauen und die Botschaft an die Jugend "...ohne Schulabschluss von der Schule zu gehen...", das würde reichen. Ich z.B. bin eine Schleckerfrau, habe nach der Schule Kauffrau gelernt und danach im 5jährigem Fernstudium den Abschluss zum Staatlich anerkannten Erzieher gemacht(Note insgesamt: Gut, Abschlussarbeit: Sehr gut), danach aber leider keine Stelle als Erzieherin bekommen, aber bei Schlecker Arbeit über so viele Jahre, und ich bin kein Einzelfall. Man sollte doch deshalb bitte solch demütigende Pauschalisierungen sein lassen.

  • dem kann ich mich nur anschliessen. schulabschluss und abgeschlossenen ausbildung zur kauffrau im einzelhandel (für alle die sich da nich auskennen wie anscheind die beiden vorredner verkäuferin lernt 2 jahre kauffrau im einzelhandel lernt 3 jahre) sind die regel bei schlecker gewesen von den festangestellten!!

    aber eure beiträge zeigen ja was ihr für eine bildung habt.

  • An die letzten beiden Kommentatoren!
    Ich frage mich ob das Wort " Schleckerfrau" langsam zum Schimpfwort mutiert und des Weiteren würde mich interessieren ob die Breite Masse der Meinung ist alle , die bei Schlecker als Verkäuferin gearbeitet haben sind nach der neunten Klasse aus der Schule gekommen. Ich persönlich verstehe das jetzt mal als Beleidigung. Denn selbst nach erfolgreichem Abitur und abgeschlossener Berufsausbildung war es möglich bei Schlecker zu arbeiten. Also bitte mal nachdenken ehe man Leute beleidigt

  • Milo
    Ich kann Ihrem Beitrag nur zustimmen.
    Die Welt lacht doch über uns.
    Einerseits bemängeln wir, dass unsere Ausbildung zur Erzieherin nicht qualifiziert genug ist, andererseits tut es nun auch eine Schlecker-Frau, ohen höhe Schulbildung etc.
    Was heir abläuft, ist mit normalem Menschenverstand nicht mehr zu begrieen.
    Dei Botschaft an die Jugend ist: Ihr braucht nciht lernen, Ihr könnt auch ohne Schulabschluss von der chule gehen, der Staat macht es schon und Ihr bekommt dann alle doch gute Berufe.
    diese v. d. Leyen ist wirklich das Allerletze.

  • Von der Leyen, eine Ministerin ohne Sinn und Verstand, leider davon reichlich.
    Danke

  • Clever die Idee, in der Oeffentlichkeit wird registriert, die Politik kuemmert sich um die Schlecker Mitarbeiter. Gleichzeitig werden scheinbar dringend benoetigte Kraefte fuer die Kitas geschaffen. Allerdings, da diese nur umgeschult sind, werden sie mit Sicherheit nicht so bezahlt, wie gut ausgebildete Erzieherinnen, Lohndumping in den Kitas ist die Folge. Gleichzeitig wird der Beruf der Erzieherin des Erziehers abgewertet, denn auf einmal koennen ja auch Schlecker Frauen Erzieherin in Kitas sein. Wozu brauchen wir dann noch professionelle Erzieherinnen. Hier will die Politik zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, Versaeumnisse im Ausbau der Kitas kaschieren und gleichzeitig die Kosten fuer dieselben drastisch senken, ohne Ruecksicht auf das Niveau der Erziehungseinrichtung. So mies ist Politik und Fr. Dr. von der Leyen ist eine herausragende Protagonistin dieser miesen Politik.

  • Was ist "Numschulen"??

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