Nach der Kommunalwahl in Bayern
SPD bleibt optimistisch

Nach den guten Ergebnissen bei den Kommunalwahlen in Bayern hofft die SPD jetzt auf Rückenwind für die Landtagswahl im Herbst. Die positive Entwicklung in den Städten würde sich bald auch auf die Region ausweiten.

HB MÜNCHEN. „Wir sind, was den weiteren Verlauf des politischen Jahres angeht, sehr zuversichtlich“, sagte der Chef der SPD-Landtagsfraktion, Franz Maget, am Montag in München. „Wir können die Zukunft in Bayern gewinnen“, fügte der designierte Herausforderer von Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hinzu.

Politische Stimmungen und Veränderungen zeigten sich immer zuerst in den Städten, bevor sie sich auf die Region ausbreiteten, erklärte Maget. In den beiden größten Städten Bayerns, München und Nürnberg, deklassierten die SPD Kandidaten für das Oberbürgermeister-Amt mit Ergebnissen jenseits der 60 Prozent ihre Gegenkandidaten von der CSU, die zudem massive Verluste auch bei den Stadtratswahlen hinnehmen musste.

Im Landkreis Altötting gebe es keinen einzigen Bürgermeister der CSU mehr, freute sich Magets Stellvertreterin Adelheid Rupp. Sie betonte, dass die großen Städte mit ihren Ergebnissen zwar herausragten, die SPD aber auch auf dem flachen Land zugelegt habe. Sie sei in viel mehr Stichwahlen gekommen als bei den Kommunalwahlen vor sechs Jahren.

Maget sagte: „Die SPD kann in jedem Winkel Bayerns gewinnen, wenn man es richtig anstellt.“ Die Wahl sei ein Dämpfer für die neue CSU-Spitze. Sie habe mit negativen landespolitischen Themen wie der Schulpolitik, dem Transrapid und der Landesbankkrise ihren Kandidaten bei der Kommunalwahl geschadet. Maget wies darauf hin, dass der Münchner CSU-Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid am Wahlabend von einem Trend gegen die Union gesprochen hatte. „Da gebe ich ihm recht“, fügte der SPD-Politiker wörtlich hinzu.

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