Nach der Landtagswahl
Saarland-CDU für Koalitionsgespräche mit SPD

Nach der Landtagswahl im Saarland hat der CDU-Landesvorstand für Koalitionsgespräche mit der SPD gestimmt. Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer kündigte an, sich in den nächsten Tagen mit Heiko Maas zusammenzusetzen.
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SaarbrückenNach der Landtagswahl im Saarland hat der CDU-Landesvorstand Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer einstimmig damit beauftragt, Koalitionsgespräche mit der SPD zu führen. Das teilte Kramp-Karrenbauer am Montagabend in Saarbrücken mit. Sie kündigte an, sich in den kommenden Tagen mit SPD-Landeschef Heiko Maas zusammenzusetzen, um einen Fahrplan zu vereinbaren.

Die SPD will allein mit der CDU über die Bildung einer Regierung verhandeln. Landesvorstand und Landtagsfraktion beauftragten Maas ebenfalls einstimmig mit der Aufnahme solcher Gespräche. Maas sagte: „Diese Koalitionsverhandlungen müssen jetzt so schnell wie möglich geführt werden“. Er werde in den nächsten Tagen - voraussichtlich am Mittwoch - mit Kramp-Karrenbauer über den Fahrplan sprechen.

Eine rot-rot-grüne Koalition, wie sie Linksfraktionschef Oskar Lafontaine ins Gespräch gebracht hatte, war nach Angaben von SPD-Sprecher Thorsten Bischoff kein Thema. Maas betonte: „Wenn alle, die sich zu Wort gemeldet haben, dafür (die Aufnahme von Verhandlungen mit der CDU) plädiert haben, dann spricht das - glaube ich - Bände über die Geschlossenheit in der SPD in dieser Frage.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach der Landtagswahl: Saarland-CDU für Koalitionsgespräche mit SPD"

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  • Die schon im Vorfeld der Wahlen "gezimmerte" Koalition ist ein Faustschlag mitten ins Gesicht der Demokratie. Dadurch werden diejenigen, welches das zugelassen haben, zukünftig nicht mehr von Deomorkratie reden wollen.

    Das scheint mir der Demokratiebruch schlechthin in Deutschland zu sein. Es war offensichtlich erst der Anfang, was folgt, das wird noch so manche Tränen hervorrufen.

    Die spD scheint, ihre Eigenständigkeit aufgegeben zu haben. Anders sind diese Lobeshymnen auf die Führungskraft einer Frau Merkel, seitens der spD, weder erträglich, noch erklärbar. Alles wird dem schnöden "Mammon" untergeordnet. Das Volk darf bluten, für einen Wirtschaftskrieg, der nirgendwo erkärt wurde, leider in vollen Zügen stattfindet. Und alle "verdienstvollen" Geister klopfen sich gegenseitig auf die Schenkel.

  • ...........................................................
    SPD - SARRLAND
    VERBINDLICHKEIT VON WAHLAUSSAGEN
    ................................
    wer der saar-spd nach der wahl rät, zusammen mit den
    linken regierungeverantung anzustreben, hat offenbar
    zwei gegenargumente vergessen..
    ..
    1. nur das einhalten von wahlversprechen macht eine
    partei berechenbar..
    ..
    2.nach der hessen-wahl 2008 musste frau ypsilanti
    bitter erfahren, welche konsequenzen ein wortbruch
    haben kann..
    ..
    hinzu kommt, dass es mit den kinken an der saar wegen
    oskar lafontaine schwer werden sollte, eine koalition
    zu bilden..
    ..

  • Die SPD muss über ihren Schatten springen können, sie muss sich lösen von dem Dogma die Linken „links“ liegen zu lassen!
    Die CDU ist zwar stärkste Fraktion, das wir denen aber nicht nützen,
    sie werden mit leeren Händen da stehen wenn die SPD endlich den Mut zum regieren beweist.
    Immer nur zweiter sein zu wollen, bedeutet, Angst vor Macht zu haben, - Verantwortung zu scheuen, - das wird der Wähler entsprechend quittieren.
    Jetzt haben sie es in der Hand, - um das zu tun was des Wählers Wille ist.
    Mit ins Boot könnten noch die Piraten oder die Grünen.
    Zu hoffen ist, dass Herr Maas clever genug ist und die „Gunst“ der
    Stunde nutzt und das Ruder an sich zu reisen, vielleicht hat er seine
    Position noch nicht begriffen, - man sollte Seiten der SPD-Spitze
    endlich Nägel mit Köpfen machen.
    Mit einer großen Koalition tritt das Saarland auf der Stelle, und die Zukunft ist keine mehr.

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