Nach drei Monten im Minus
Rentenkassen nehmen etwas mehr Geld ein

Im April haben sich die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, nach Rückläufigen Zahlen in den ersten drei Monaten, erstmals in diesem Jahr etwas erhöht.

HB BERLIN. Die Rentenkassen hätten im April 0,8 Prozent mehr eingenommen als im Vorjahresmonat, sagte eine Sprecherin des Verbandes der Deutschen Rentenversicherungsträger (VDR) am Montag in Berlin. Im Januar seien die Einnahmen im Jahresvergleich noch um 1,2 Prozent zurückgegangen, im Februar habe das Minus 0,5 Prozent betragen und im März 0,3 Prozent.

Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) erklärte, die gestiegenen Einnahmen könnten als Frühindikator für die anziehende Konjunktur gewertet werden. Grund für die positive Entwicklung sei unter anderem die Zunahme von Überstunden, die beitragspflichtig seien. Noch im März hatte die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte nicht ausgeschlossen, dass auf Grund der schlechten Beitragseinnahmen erstmals ein Bundesdarlehn zur Auszahlung der Renten gewährt werden muss.

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