Nach G20
Anschläge in Hamburg, Leipzig und Hannover

In Hamburg und Leipzig haben in der Nacht Autos gebrannt, in Hannover wurde eine Polizeistation von Vermummten angegriffen. Ob die Ereignisse einen Zusammenhang untereinander oder mit den G20-Krawallen haben, ist unklar.
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In mehreren Großstädten in Deutschland hat es in der Nacht Anschläge und Brandstiftungen gegeben. In keinem der Fälle will die Polizei bislang einen Bezug zu den Krawallen im Umfeld des G20-Gifpels in Hamburg herstellen. Doch die Häufung ist auffällig.
In Hannover bewarfen Vermummte eine Polizeiwache mit Steinen dabei wurden zwei Fenster beschädigt. Außerdem beschmierten sie einen etwa 20 Quadratmeter großen Teil der Fassade mit violetter Farbe, teilte die Polizei mit. Der entstandene Schaden beträgt rund 1500 Euro. Anwohner hatten gegen 03.45 Uhr mehrere schwarz gekleidete, maskierte Personen vor der Polizeiwache beobachtet. Die Hintergründe des Angriffs würden untersucht, sagte ein Polizeisprecher. Einen Zusammenhang zu den Hamburger Krawallen wollte er nicht herstellen.
Im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst wurden in der Nacht in zwei Straßen insgesamt fünf Fahrzeuge erheblich beschädigt.. Vermutlich handelte es sich um Brandstiftung, sagte ein Feuerwehrsprecher. Hinweise auf einen politischen Hintergrund oder einen Tatverdächtigen gab es nach Polizeiangaben zunächst nicht.
Auch in Leipzig wurden in der Nacht mehrere Autos in Brand gesetzt. Vier Wagen brannten komplett aus, zwei weitere wurden leicht beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

Kommentare zu " Nach G20: Anschläge in Hamburg, Leipzig und Hannover"

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  • In einem Bericht war auch von unverdächtigen Automarken zu lesen die angezündet wurden. Die verdächtigen Automarken sind dann wohl die Selbstentzünder ?

  • Aus Angst vor politischer Opposition hat das Politsystem die Finanzierung linksextremer, teils gewalttätiger Gruppen aus Steuergeldern verstärkt ("Kampf gegen Rechts"). Wenn diese Aktivisten Wirte die Räume an die AfD vermieten verprügeln, oder Autos von AfD Politikern zerstören, hat das niemanden gestört. Die Qualitätsmedien schweigen, die Gerichte verhängen regierungskonform max. symbolische Strafen.

    Offensichtlich sind diese links-kriminellen Schlägerbanden nicht kontrollierbar. Die Aktivitäten und Gewalttaten wirken sich teils gegen die Förderer dieser Gruppen aus.

    Wünschenswert wäre es wenn das Politsystem zu rechtsstaatlichen Methoden zurückfindet.

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