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Nach Jamaika-Scheitern: Lafontaine will das Saarland regieren

Nachdem die Jamaika-Koalition im Saarland zerbrochen ist, stehen nicht nur Schuldzuweisungen im Raum. Oskar Lafontaine fordert Neuwahlen - und er weiß auch schon, wer Spitzenkandidat der Linken sein soll.

Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis. Quelle: dpa
Oskar Lafontaine und seine Freundin Sahra Wagenknecht in Saarlouis. Quelle: dpa

BerlinFür den Fall von Neuwahlen im Saarland nach dem Bruch der Jamaika-Koalition hat Oskar Lafontaine die Spitzenkandidatur der Linken für sich reklamiert. „Selbstverständlich werde ich im Fall von Neuwahlen als Spitzenkandidat der Saar-Linken ins Rennen gehen“, sagte der Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“.

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„Diese Koalition war von Anfang an ein totgeborenes Kind“, sagte Lafontaine. Zu den inhaltlichen Differenzen sei in den vergangenen Monaten die Krise der Saar-FDP hinzu gekommen. Lafontaine forderte Neuwahlen. „Wir glauben, dass ein politischer Neuanfang mit der CDU an der Saar nicht möglich ist.“

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  • 30.01.2012, 07:32 UhrAnonymer Benutzer: debrasseur

    Wenn dem rechten Spektrum die Wähler abhanden kommen, da wird doch Freude aufkommen dürfen, daß man sich die Rechte auf die Fahne schreibt. Bei Licht betrachtet muß sich dieser "Generalsekretär" Dobrindt fragen lassen, wer ihn losgeschickt hat, konservative "Werte" so unters Volk zu bringen, daß Aufruhr geschürt werden soll. Meiner Meinung nach muß der Verfassungsschutz auf solche Bürger eingehen und ihnen förmlich den rechten Weg zeigen. Wer dann wem den Weg zeigt, das kann der geneigte LeserIN sich selbst denken. Alles andere sei anmaßend und eines Demokraten unwürdig. Fast könnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, es handele sich schlicht um die schlechten Schlagzeilen, von rechts wegen, weg zu reden. Was wird den BürgerINnen in dieser Demokratie noch zugemutet, und zwar aus den Reihen in deren Antlitz die Farbe rot wirklich nicht vorkommt kommt. Kurze Beine, gut die hat man oder auch nicht.

  • 29.01.2012, 12:13 UhrG.N.

    "Lafontaine will das Saarland regieren"
    Das Bundesland war eh schon immer "über". Sein Demnächst-Wegfall fällt bestimmt nicht weiter auf!

  • 08.01.2012, 00:42 Uhrhardy

    Mein lieber Energielite, das Saarland wählt nicht "linkslastig" es wählt "gradselätz" - nur die Saarländer haben dieses schöne Wort in ihrem Idiom, Rucksackfranzosen und Muffländer.

    Letzteres kommt übrigens nicht davon, daß die Saarländer "Muffköppe" wären, es kommt aus der Zeit, als das Saarland noch zu Frankfreich gehörte und man eine Militärische Umsteig Fahrkarte brauchte, um in's "Reich", wie die Saarländer den Rest des Landes gerne nennen, wollte.

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