Nach Koalitionsverhandlungen Junge-Union-Chef fordert Signal der Erneuerung

Nach den Koalitionsgesprächen verlangt Ziemiak, Junge-Union-Chef, parteiinterne Änderungen. Neue Politiker müssten Chancen bekommen.
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„Die Unzufriedenheit ist sehr groß an der Basis der CDU.“ Quelle: dpa
Paul Ziemiak

„Die Unzufriedenheit ist sehr groß an der Basis der CDU.“

(Foto: dpa)

Berlin
Der Chef der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union, Paul Ziemiak, verlangt von der Parteispitze um Angela Merkel ein Zeichen der Erneuerung. „Wir fordern einfach die Einbindung jüngerer Personen, junger Politiker auch in die Bundesregierung und Parteiführung ein“, sagte Ziemiak am Freitag im Deutschlandfunk. „Wir haben nicht mehr viel Zeit.“ Er erwarte bis zum CDU-Parteitag am 26. Februar ein klares Zeichen Merkels, wie es personell in der Regierung und der Partei weitergehe. „Die Unzufriedenheit ist sehr groß an der Basis der CDU.“ Das gelte gerade in Hinblick auf den Verlust des Finanzministeriums für die Partei.

Ziemiak plädierte auch dafür, sich über die Zeit nach Merkel Gedanken zu machen. „Wir müssen immer daran interessiert sein, einen Nachfolger, eine Nachfolgerin aufzubauen“. Die CDU sollte breit aufgestellt sein. Dazu brauche es neue Köpfe. Werde diese Erneuerung nicht vorangetrieben, „wird die Stimmung sehr, sehr schlecht bleiben“.

Ziemiak beklagte, viele in der Partei seien der Meinung, dass die CDU nicht gut verhandelt habe. „Das waren keine guten Tage.“ Die CDU müsse sich auch personell in der Regierung wiederfinden. Er räumte aber ein, dass seine Partei inhaltlich viel erreicht habe.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Nach Koalitionsverhandlungen : Junge-Union-Chef fordert Signal der Erneuerung"

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  • Das können Sie vergessen, Herr Ziemiak.

    Die Abkürzung BRD steht für Bonzen Republik Deutschland.

    Sie, zählen nur zum Fussvolk. Zu den "Opfern". Gut nur, um für die Parteibonzen Plakate zu kleben, und sich an Info-Ständen die Beine in den Bauch zu stehen.

    Kandidaten-Aufstellungsversammlungen?

    Können Sie ebenfalls vergessen!

    Fragen Sie den in Niederbayern bereits gewählten Kandidaten für das EU-Parlament, der kurzerhand zurücktreten mußte, um seinen bereits scheinbar sicheren Job in Brüssel an die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier rauszurücken.

    Konsequenzen für die Parteibonzen, die ihre Partei von Wahlniederlage zu Wahlniederlage führen?

    Können Sie ebenfalls vergessen!

    Fragen Sie Horst Seehofer, der, als Ministerpräsident geschasst, jetzt ein warmes Plätzchen im neuen Bundeskabinett erhalten soll.

    Weiterhin viel Spass, Herr Ziemiak, beim Plakatekleben für die Bonzen!

  • "inhaltlich viel erreicht"

    Aber nur, wenn man die CDU als die bessere SPD sieht. Für eine ehemals konservative Partei ist das ganze indiskutabel. Die Abgeordneten könnten ja Frau Merkel bei der Kanzlerwahl ihre Stimme nicht geben. Besser jetzt ein Knall, als nach weitern zwei Jahren Gewurschtel.

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