Nach „Nein“ zum griechischen Vorschlag
Athen attackiert Schäubles Blockade

Schäubles Reaktion auf den Brief aus Griechenland  s orgt für Ärger. Die Opposition im Bundestag und die Athener Regierung sind empört. Doch nach einem Telefonat von Tsipras und Merkel keimt Hoffnung auf eine Einigung.
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BerlinDas scharfe Nein von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum jüngsten griechischen Lösungsvorschlag in der Schuldenkrise hat heftige Reaktionen ausgelöst. „Während in Brüssel die Euro-Arbeitsgruppe tagt, versuchen einige, die Entwicklungen negativ zu beeinflussen. Ein Teil der deutschen Regierung, mit Verantwortung von Herrn Schäuble, stellt sich gegen das griechische Volk“, hieß es in griechischen Regierungskreisen. Die anderen Länder der Eurozone seien deutlich positiver gestimmt und wollten die Eurozone wirklich retten.

„Die deutsche Regierung greift in die Verhandlungen ein und versucht, Entscheidungen der Eurogruppe vorwegzunehmen, indem sie die Partner unter Druck setzt“, verlautete weiter aus Athen. „Es ist offensichtlich, dass jene, die sich gegen diese Bemühungen der griechischen Regierung wenden, dieselben Kräfte sind, die in jüngster Vergangenheit an Vereinbarungen beteiligt waren, die das griechische Volk strangulierten und den Zusammenhalt der Eurozone gefährdeten. Es handelt sich um ein außerordentlich gefährliches politisches Spiel.“

Doch bei griechischen Regierung gibt es dennoch Hoffnung auf Zustimmung aus Deutschland. Ministerpräsident Alexis Tsipras führte am Donnerstagabend ein langes Telefongespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Telefonat dauerte nach griechischen Angaben mehr als 50 Minuten. Die Unterhaltung sei in positivem Klima verlaufen und im Bemühen, eine für Griechenland und die Eurozone gute Lösung zu finden.

Auch mit dem französischen Präsidenten Hollande hat Tsipras am Abend gesprochen. Die Stimmung sei herzlich gewesen, hieß es aus Athen. Zudem habe der französische Präsident versichert, er werde alles tun, um Griechenland zu helfen und das auch beim Treffen mit der Kanzlerin ansprechen.

SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel mahnte Schäuble zu Verhandlungsbereitschaft. Zwar nannte auch er den Brief aus Athen am Donnerstagabend in Berlin unzureichend, wertete ihn aber als brauchbare Diskussionsgrundlage. „Ich stimme mit der Bewertung des Kollegen Schäuble überein, dass das nicht ausreichend ist“, sagte Gabriel zu dem zweiseitigen Schreiben der griechischen Regierung. Insbesondere fehle eine Nennung der konkreten Maßnahmen, die in Griechenland erfolgen müssten.

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  • Man hätte schon längst den Betrug ahnden müssen. Die EU-Mitgliedschaft wurde betrügerisch erlangt. Griechenland sollte mit seinen Inseln und Vermögenswerten der Reichen haften! Dass nun die Steuerzahler haften sollen, ist den Altparteien und Großbanken zu verdanken! Ich wähle nach heutiger Lage nur noch AFD.

  • Ich kann Bernd Lucke nur Recht geben.
    Außerdem sollten mal alle Griechenland-Schimpfer eines üerlegen:
    denRettungswahnsinn begonnen hat Merkel.
    Und heute läufen Schäule und Merkel durch die Euro-Länder und erteilen nur och Befehle. Am Deutschen Wesen muß mal wieder die Welt genesen.
    Freunde machen wir uns damit nicht

  • Einigung ante portas
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    Nachdem Tsipras gestern Abend 50 min. mit Merkel telefoniert hatte, hat sie ihm ihre "vollste Unterstützung" zugesagt.
    Sie wird alles in ihrer Macht stehende tun und ihren "Kampfhund Schäuble" zurückpfeifen. "Ich war schon immer dafür, dass Griechenland zum Euro gehört!" Das ist "alternativlos"!

    Das es in einigen Ländern "Abweichler" gibt (Deutschland, Finnland, Niederlande, Portugal, Spanien, Slowakei, Irland, ist unverständlich, der Euro ist doch eine [Friedenswährung[/b].

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