Nach Protesten
Keine Abschiebehaft jungen Afghanen

Ein Gericht hat die für einen 20-jährigen Afghanen beantragte Abschiebehaft abgelehnt. Zuvor hatten Klassenkameraden des Berufsschülers gegen die Abschiebung protestiert, bei einem Tumult wurden neun Polizisten verletzt.
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NürnbergEin von Abschiebung bedrohter 20 Jahre alter Afghane in Nürnberg ist wieder auf freiem Fuß. Das örtliche Amtsgericht lehnte am Donnerstag die von der Zentralen Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken beantragte Abschiebehaft ab. Das Gericht sehe dafür keinen Anlass, sagte der Anwalt des jungen Mannes. Die Ausländerbehörde kann gegen die Entscheidung noch Beschwerde einlegen.

Einige Mitschüler des Afghanen hatten am Mittwoch zunächst mit einer Sitzblockade und einer spontanen Demonstration versucht, die Abschiebung zu verhindern. Als die Streifenbeamten daraufhin Verstärkung anforderten, kam es zu tumultartigen Szenen. Neun Polizisten wurden verletzt, fünf Personen vorübergehend festgenommen.

Die Polizei hat daher eine Analyse ihres Einsatzes angekündigt. „Ihr könnt sicher sein, dass wir in unserer Behörde diesen Einsatz noch einmal genau betrachten und besprechen werden“, schreibt das Polizeipräsidium Nürnberg in einem Facebook-Beitrag.

Der Afghane habe von der bevorstehenden Abschiebung gewusst, schrieb die Polizei. Asylbewerber würden lange vorher darüber informiert. „Das war auch heute so. Und deshalb war es auch für den 20-jährigen Schüler der Berufsschule keine Überraschung mehr“, betonte die Polizei in ihrem Post vom späten Mittwochabend.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Sollte unter den gewalttätig gewordenen Demonstranten Ausländer sein, vor Gericht stellen, verurteilen, abschieben.

    Ein friedlicher Protest durch eine Sitzblockade, von mir aus. Aber Gewalt nein, das darf nicht geduldet werden und muss konsequent bestraft werden.

  • Die Protestler, welche die Beamten verletzt haben, müssen wegen Körperverletzung angeklagt und verurteilt werden.
    Anscheinend fühlen sich linksgerichtete Mops dazu berechtigt, Gewalt anzuwenden. Dies muss genauso konsequent bestraft werden, wie rechte Gewalt.
    Desweiteren sollten diejenigen, die in Facebook den Aufruf zu dem Protest gegeben haben, die Einsatzkosten tragen.
    Das Schmerzensgeld an die Polizisten plus Behandlungskosten, Arbeitsausfallkosten sind durch die Verursacher zu tragen, sofern diese ermittelt werden können.
    Ansonsten bin ich für die BodyCam bei Polizisten, um direkte Taten gegen Polizisten besser aufklären zu können. So können auch mögliche Übergriffe durch Polizisten entkräftet oder bestätigt werden.

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