Nach Sexaffäre
Boetticher meldet sich zurück

Er stolperte über eine Affäre mit einer Sechzehnjährigen, trat als CDU-Chef zurück, doch seine Politik-Karriere will Christian von Boetticher deswegen nicht aufgeben. „Ich bin wieder da“ heißt es nun im Kieler Landtag.
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KielDer schleswig-holsteinische CDU-Politiker Christian von Boetticher ist nach seinem spektakulären Verzicht auf alle Spitzenämter wegen einer Beziehung zu einer 16-Jährigen in den politischen Alltag zurückgekehrt. Als einfacher Abgeordneter nahm der 40-Jährige am Dienstag nach einmonatiger Auszeit wieder an einer Fraktionssitzung im Kieler Landtag teil. Seine Kollegen begrüßten ihn per Handschlag und mit Umarmungen.  

„Sie sehen, ich bin wieder da“, sagte Boetticher vor den Kameraleuten und Journalisten, die ihn dicht bedrängten. Er werde sein Mandat als direkt gewählter Abgeordneter bis Ende der Wahlperiode wahrnehmen. Ob er zur Landtagswahl im nächsten Mai erneut antritt, ließ er offen. Darüber werde er zu gegebener Zeit mit den Gremien der Partei sprechen. Boetticher dankte seiner Familie und allen, die ihn in den letzten Wochen sehr stark unterstützt hätten. Er sei zwei Wochen mit seinem Vater in den Bergen wandern gewesen. „Das war persönlich sehr wichtig für mich.“  

Im Plenarsaal wird Boetticher statt in der ersten künftig in der dritten Reihe sitzen. Er bleibt medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Mitglied im Richterwahlausschuss. In welchen Ausschüssen er darüber hinaus mitarbeiten wird, steht noch nicht fest. Boetticher teilt sich jetzt ein Büro mit CDU-Fraktionsvize Hans-Jörn Arp.  

„Ich freue mich, dass er wieder da ist“, sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). „Das ist ein Willkommen unter Freunden“, meinte auch Wirtschaftsminister Jost de Jager, der an Boettichers Stelle nun Spitzenkandidat für die Landtagswahl und CDU-Landesvorsitzender werden soll. „Wir nehmen ihn in unserer Mitte auf“, sagte Johannes Callsen, der Boetticher als Fraktionschef abgelöst hat.

Die Fraktion wolle ihm den Wiedereinstieg in die Arbeit so leicht wie möglich machen.  Angesichts der Turbulenzen um Boetticher Mitte August formulierte Ministerpräsident Carstensen den Wunsch vieler Christdemokraten: „Wir wollten jetzt wieder zu einer Normalität kommen“.

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  • Die Kanzlei Triskatis, Sykosch, Löhnert und Partner im Kreis Pinneberg hat ihn noch immer nicht von der homepage gestrichen. Falls das Ausland ihn ab Mai 2012 auch nicht will, kann er dort doch sicher wieder Mandanten vertreten.

  • Traurig!

  • Hipp-hipp-hura! Dieser "Herr" gibt keine 2% Vertrauen. Ich hoffe,bei seinen Spaziergaengen mit "Vati" haben sich nicht die Baueme verbogen.

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