Nach Skandal um G36-Gewehr
Bundeswehr muss Helme austauschen

Neue Ausrüstungspanne bei der Bundeswehr: Nach der Affäre um das G36-Gewehr stehen nun Helme in der Kritik. Wegen einer defekten Schraube stellen sie eine Gefahr für die Soldaten dar und müssen ausgetauscht werden.
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BerlinEin Teil der Gefechtshelme der Bundeswehr muss wegen einer mangelhaften Schraube zur Befestigung am Kopf aus dem Verkehr gezogen werden. Das Verteidigungsministerium teilte am Dienstag mit, dass die Schraube nicht ausreichend gegen Splitter geschützt sei.

Um eine mögliche Gefährdung der Soldaten im Einsatz auszuschließen, würden die Helme dort zuerst ausgetauscht. „Danach erfolgt auch der Austausch aller betroffenen Gefechtshelme für den Grundbetrieb im Inland“, heißt es in der Mitteilung. Nach einem Bericht des verteidigungspolitischen Blogs „Augen geradeaus!“ stammen die defekten Helme vom spanischen Hersteller Induyco.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Skandal um G36-Gewehr: Bundeswehr muss Helme austauschen"

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  • Erst die (angeblich untauglichen) 150.000 G36 Maschinengewehre geheim in die Ukraine und weitere osteuropäische Länder liefern wollen und jetzt auch noch die Helme hinterherschicken.

    Leute, - aufwachen, die Utensilien sind alle sehr, sehr brauchbar die osteuropäischen Natopartner zu bestücken für einen geplanten Krieg gegen Russland.

    Ihr seid alle durchschaut.

  • Ist bei dieser BW eigentlich überhaupt noch irgend etwas in Ordnung?
    Aber der Flintenuschi waren ja Kindergartenplätze wichtg

  • Die Soldaten heute melden sich doch freiwillig - da müssen sie einem auch nicht leid tun.

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