Deutschland

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Nach SPD-Parteitag: Merkel baut Vorsprung auf Steinbrück aus

Trotz der hohen Zustimmungsquote bei seiner Nominierung liegt Peer Steinbrück auch nach dem SPD-Parteitag weit hinter der Kanzlerin zurück. Nur 36 Prozent würde ihn wählen. Noch schlechter sieht es für die Piraten aus.

54 Prozent der Deutschen sind für Angela Merkel als Regierungschefin. Quelle: AFP
54 Prozent der Deutschen sind für Angela Merkel als Regierungschefin. Quelle: AFP

Peer Steinbrück gelingt es auch nach seiner Nominierung zum SPD-Kanzlerkandidaten nicht, an der Beliebtheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu kratzen. Nach dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer konnte die CDU-Chefin den Abstand zu ihrem Herausforderer im Vergleich zum Vormonat um vier Prozentpunkte vergrößern. Demnach wünschten sich im Dezember 54 Prozent der Wähler Merkel als Regierungschefin. Für den mit der Debatte über seine Redehonorare ringenden Steinbrück votierten trotz der großen Aufmerksamkeit durch den Nominierungsparteitag in der ZDF-Umfrage lediglich 36 Prozent.

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Auch in der Sonntagsfrage kann die Union um zwei Punkte auf 40 Prozent zulegen. Die SPD würden nun 30 Prozent wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, ein Plus um einen Punkt. Die Grünen geben einen Punkt ab und kommen auf 13 Prozent. Trotz des großen Vorsprungs der Union reicht es für Schwarz-Gelb nicht, denn die FDP verpasst der Erhebung zufolge abermals mit vier Prozent den Einzug in den Bundestag. Noch deutlicher scheitert die Piratenpartei an der Fünf-Prozent-Hürde: Sie stürzt von einstmals zweistelligen Umfrageergebnissen auf jetzt drei Prozent ab. Die Linkspartei liegt stabil bei sieben Prozent.

SPD

Im Wahlkampf will die SPD mit der sozialen Frage punkten, wie Steinbrück in seiner Nominierungsrede betont hatte. Hier müssen die Sozialdemokraten noch zulegen. Nur 27 Prozent der Befragten glauben, mit Rot-Grün würde es sozial gerechter zugehen. 55 erwarten dagegen, dass sich bei einem Regierungswechsel nichts wesentliches ändern würde. Zwölf Prozent rechnen gar mit einer Verschlechterung.

Jeder dritte Wähler glaubt, dass es in Deutschland seit Bildung der schwarz-gelben Regierung weniger sozial gerecht zugeht. Die Mehrheit mit 55 Prozent nimmt auch hier keine Veränderungen im Vergleich zu früheren Zuständen wahr. Nur acht Prozent meinen, seitdem Merkel die SPD gegen die FDP als Koalitionspartner ausgetauscht hat, gehe es sozial gerechter zu.

Für das Politbarometer hatte die Forschungsgruppe Wahlen vom 11. bis zum 13. Dezember 1280 Wahlberechtigte repräsentativ befragt.

 

  • 25.12.2012, 17:03 UhrAusgerotteteIntelligenz

    Wie bescheuert muss man eigentlich sein, immer noch CDUSPDGRÜNEFDPCSULINKE zu wählen?

  • 25.12.2012, 16:55 UhrWiderlicheBanditenPolitik

    "Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein."
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin in der FAZ vom 18.September 2010
    +
    „Es ist Aufgabe der Politik, das Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung zu stärken“
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin am 03.02.2003 im Präsidium der CDU
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    „…denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit…“
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin
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    „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt!“
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin
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    "Wir sind dabei, das Monopol des alten Nationalstaates aufzulösen. Der Weg ist mühsam, aber es lohnt sich, ihn zu gehen."
    Wolfgang Schäuble, CDU und Bundesfinanzminister (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 8.10.2011)
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    „Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“
    Renate Schmidt, SPD und Bundesfamilienministerin, am 14.3. 1987 im Bayerischen Rundfunk
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    „In zwanzig Jahren haben wir eine Grüne Bundeskanzlerin und ich berate die türkische Regierung bei der Frage, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.“
    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Tagesspiegel vom 16.04.2009)
    http://marc-doll.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:negative-zitate&catid=41:buchtipp-zitate&Itemid=61
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    Da muß man als Deutscher mit dem Brechreiz kämpfen!

  • 19.12.2012, 16:12 Uhrfjv2

    Steinbrück ist wie ein Wahlhelfer für Merkel.

    Das Ergebnis ist doch schon klar.

    Merkel wird Kanzler(in) bleiben, mit FDP oder SPD als Partner.

    Ändern wird sich sowieso nichts...

    Alles geht so prima weiter wie bisher.... Bis zum Endsieg...

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