Nach Steueraffäre
Staat freut sich über Mehreinnahmen

Als Folge der Liechtensteiner Steueraffäre fließen voraussichtlich Einnahmen in Höhe von etwa einer Milliarde Euro in die deutsche Staatskasse. Und noch stehen hunderte Beschuldigte auf der Liste der Ermittler.

HB BERLIN. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ am Donnerstag unter Berufung auf interne Schätzungen von Steuerfahndern berichtete, haben die Finanzämter schon ungefähr die Hälfte davon verbucht.

Bei den bislang 400 Ermittlungsverfahren rund um die liechtensteinische LGT-Bank stieß die Bochumer Staatsanwaltschaft demnach bereits auf eine Summe von mehr als 500 Millionen Euro, die am Fiskus vorbei in Stiftungen des Geldinstitutes geschleust wurden.

300 weitere Beschuldigte stünden noch auf der Liste der Ermittler. Bei ihnen seien Durchsuchungen in den nächsten Wochen geplant.

Hinzu kämen 230 Steuersünder, die aus Furcht vor Strafverfolgung Selbstanzeigen erstattet hätten.

Durchschnittlich versteckte jeder Steuersünder dem Magazin zufolge zwei Millionen Euro in Liechtenstein. Mehr als die Hälfte davon sei für Nachzahlungen an das Finanzamt fällig.

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