Nach Vorstandswahlen
Henkel tritt aus AfD aus

Nach den Vorstandswahlen der AfD tritt der frühere Industriepräsident Hans-Olaf Henkel aus der Partei aus. Nach einem Richtungsstreit hatte der rechte Flügel um Frauke Petry die Vorstandswahlen für sich entschieden.
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BerlinNach dem Sieg des rechten AfD-Flügels bei den Vorstandswahlen auf dem Bundesparteitag verlässt der frühere Industriepräsident Hans-Olaf Henkel nach ZDF-Informationen die Partei. Das meldeten die „heute“-Nachrichten am Sonntagabend auf Twitter. Henkel selbst äußerte sich später ebenfalls auf dem Kurznachrichtendienst:

Auf dem Essener Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) hatte der rechte Flügel um Frauke Petry den wochenlangen Richtungsstreit klar für sich entschieden.

Petry erhielt bei der Wahl zur Ersten Vorsitzenden am Wochenende knapp 60 Prozent der Stimmen. Für ihren Rivalen, den liberal-konservativen Parteigründer Bernd Lucke, votierten rund 38 Prozent. Während Lucke nicht mehr mit Petry zusammenarbeiten will, schloss Petry eine weitere Zusammenarbeit mit Lucke nicht aus.

Petry hielt Lucke und dessen wirtschaftsliberalen Flügel im Kern eine thematische Verengung der AfD auf die Ablehnung der Euro-Rettungspolitik vor. Lucke wirft seinen Gegnern vor, die AfD nicht gegen das rechte Spektrum abzugrenzen und kritisierte unter anderem Kontakte zur Islam-feindlichen Pegida-Bewegung.

Henkel war bereits im April wegen des Richtungsstreits in der AfD als Parteivize zurückgetreten. Er zählt zum Lucke-Lager. Der 75-Jährige war von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Zahlreiche Lucke-Anhänger hatten angekündigt, sie wollten die Partei verlassen, falls Petry die Führung übernehmen sollte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Vorstandswahlen: Henkel tritt aus AfD aus"

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  • Und Tschüss ... Alle Warmduscher raus! Damit man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann. Die Partei wird sich finden. In diesem Jahr sind keine Wahlen mehr .... den Rest regelt die ausufernde Zuwanderungsproblematik und die eskalierende Eurokrise - ohne Zutun der AfD. Das werden auch die medialen Schmierfinkaktionen nicht verhindern! Und das ist gut so!

  • Henkel ist ein Wendehals, der ohne Rücksicht auf andere nur sich selbst im Auge hat und der AfD in letzter zeit bewusst geschädigt hat durch seine Aussagen. Lucke sollte mit seinen Vertrauten in jedem Fall (noch) an Bord bleiben und politisch weiter seine wirtschaftsliberalen Themen artikulieren. Er kann doch nicht wirklich das Handtuch schmeissen ... nachdem was er in den letzten 2.5 Jahren investiert und erreicht hat! Er war durch Henkel in jedem Fall schlecht beraten!

    Alle Leser hier müssen doch merken, dass die Mainstream-Presse die AfD zu unrecht verurteilt hat. DIE EUR-Krise hat die AfD haarklein vorhergesagt.

    ALLES WAS IM EUR-RAUM GERADE PASSIERT, WURDEN VON CDUSPDGRÜNE AUSGESCHLOSSEN UND VON DER AFD PROGNOSTIZIERT.

  • Henkel hat auch ursprünglich Schuld an dem Desaster. Er hat begonnen via Presse alle schleht zu machen. Er hat mit den Intrigen begonnen

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