Nachfolge von Cornelia Pieper
Niebel soll FDP neuen Schwung geben

Der Arbeitsmarktexperte Dirk Niebel soll neuer FDP-Generalsekretär werden.

HB BERLIN. Das teilte Parteichef Guido Westerwelle dem Parteivorstand und Präsidium mit, wie ein Parteisprecher am Montag in Berlin bestätigte. Der Heidelberger Bundestagsabgeordnete wird sich auf dem Bundesparteitag Anfang Mai zur Wahl stellen. Der 42-jährige Niebel will damit die Nachfolge von Generalsekretärin Cornelia Pieper antreten.

Pieper will sich für einen Posten als stellvertretende Parteivorsitzende bewerben. Hermann Otto Solms soll Bundesschatzmeister werden. Nach dem Tod von Günter Rexrodt hatte Solms im September 2004 kommissarisch des Amt des Schatzmeisters übernommen. Er war bereits von 1987 bis 1999 Bundesschatzmeister seiner Partei. Auch über diese Personalvorschläge muss der Parteitag entscheiden.

Für viele ist er noch ein unbeschriebenes Blatt. Selbst in der FDP-Bundestagsfraktion haben einige Schwierigkeiten, Dirk Niebel (42) innerparteilich klar zuzuordnen. Manche sehen den Arbeitsmarktpolitiker aus Heidelberg als „Linken“ mit sozialliberalen Vorlieben. Andere glauben, ihm fehle es einfach noch an politischer Kontur.

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