Nachrichtendienst
Schindler soll neuer BND-Chef werden

Gerhard Schindler soll laut Medienberichten neuer Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) werden. In Regierungskreisen wurde die Personalentscheidung als „willkommener Coup“ für CSU-Chef Horst Seehofer bezeichnet.
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BerlinDie Nachricht über den Wechsel an der Personalspitze des Bundesnachrichtendienstes erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus Regierungskreisen, die damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstagausgabe) bestätigten.Schindler ist Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit im Bundesinnenministerium und tritt die Nachfolger von Ernst Uhrlau an, der in den Ruhestand geht. Uhrlau war in seiner Amtszeit wegen vieler Pannen und Affären in die Kritik geraten, zuletzt wegen verschwundener Baupläne für die neue Berliner BND-Zentrale.

In Regierungskreisen wurde die Personalentscheidung als „willkommener Coup“ für CSU-Chef Horst Seehofer bezeichnet. Die Nachfolge für den SPD-Mann Uhrlau sei vom Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit eingefädelt worden, hieß es. Der studierte Jurist Schindler gilt laut „Bild“ als Experte für kriminelle und terroristische Netzwerke.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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    Ein Puzzel kann nur fertig werden,
    wenn alle Teile ihren Platz gefunden haben.
    Hoffentlich verstehen einige, daß auch ein
    fertiges Puzzel kein Anspruch auf irgendwas
    stellt.
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