Nationale Fonds
Schäubles neuer Plan zur Bankenabwicklung

Nationale Abwicklungsfonds für Finanzinstitute sollen sich nach Vorstellungen von Wolfgang Schäuble künftig mit Krediten aushelfen können. Zudem sollen die EU-Finanzminister entscheiden, ob eine Bank geschlossen wird.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat einen neuen Plan für den EU-Bankenabwicklungsmechanismus präsentiert. Den Vorschlag hat er am Mittwoch bei einem geheimen Gespräch mit Vertretern von Union und SPD im Finanzministerium präsentiert, erfuhr das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) aus dem Teilnehmerumfeld.

Schäuble hat eine europäische Agentur vorgeschlagen, in der die Vertreter der nationalen Abwicklungsbehörden sitzen und über in Schieflage geratene Banken beraten. Ihre Entscheidung soll dann von den EU-Finanzministern abgesegnet werden, so Schäubles Plan. Im Normalfall soll eine einfache Mehrheit ausreichen, damit einzelne Länder die Schließung einer Bank nicht blockieren können.

Das zweite Element von Schäubles Vorschlag dreht sich um die Frage, wer künftig für die Abwicklungskosten aufkommen soll. Bis ein von den Banken zu füllender europäischer Fonds ausreichend groß ist, braucht es eine Übergangslösung. Schäuble will ein Netzwerk aus den nationalen Abwicklungsfonds bilden. Sie sollen sich notfalls mit Krediten gegenseitig helfen. Allerdings, so die Idee aus dem Finanzministerium, soll der Empfängerstaat für die Rückzahlung des Geldes garantieren.

Beim Treffen der EU-Finanzminister kommende Woche in Brüssel möchte Schäuble für diese Position mit Rückendeckung von Union und SPD werben. Deshalb soll es bei den Koalitionsverhandlungen vorher eine Grundsatzeinigung geben. Am Donnerstagsnachmittag will sich Schäuble mit den Vorsitzenden der zuständigen Unterarbeitsgruppe Europa, Herbert Reul (CDU) und Martin Schulz (SPD), beraten. Eventuell kommen auch schon die Parteichefs Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) hinzu, hieß es in Verhandlungskreisen. Ansonsten soll das Treffen auf höchster Koalitionsebene schnell nachgeholt werden, um eine Einigung zu erreichen, bevor Schäuble nächste Woche nach Brüssel fliegt.

Kommentare zu " Nationale Fonds: Schäubles neuer Plan zur Bankenabwicklung"

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  • Wenn dieser Dilettant Schäuble seine kriminelle Energie voll entfalten kann,so kommt man nicht umhin zu konstatieren, daß die Mehrheit der Menschen in dieser BRD aus Dämlichkeit, Faulheit und Desinteresse diese Polit-Verbrecher möglich macht.
    Was diese Clique der ferngelenkten Polit-Verbrecher sich immer und immer wieder ausdenkt um die Mehrheit der Denkfaulen und geistig Deformierten bei der Stange zu halten um ihr bisheriges verbrecherisches Wirken zu übertünchen und fortzuführen,muß jeden kleinen Gauner und Betrüger vor Neid erblassen lassen.

  • Zitat : Schäuble will ein Netzwerk aus den nationalen Abwicklungsfonds bilden. Sie sollen sich notfalls mit Krediten gegenseitig helfen.

    - Das „Sparschweinchen im Waegelchen“ will immer noch nicht zugeben, dass Kredite fuer Pleitebanken, die nicht zurueckgezahlt werden koennen, SCHENKUNGEN sind, die vom Steuerzahler stammen.

    Der EURO ist auch KEINE Waehrung, sondern ein politisch kastriertes TAUSCHMITTEL, das nie eine Daseinsberechtigung hatte.

    Das ganze Fiasko laeuft aehnlich ab, wie die Energiewende. Bis zum Endsieg der SED ( Sozialistische Einheitsdiktatur Deutschlands, CDU/CSU/SPD ).

    Und das ENDE naht ! Und es sieht nicht gut aus !


  • @banana_republican:
    Wenn sie hier schimpfen stellt sich die Frage, wen von denen sie vor erst 7 Wochen gewählt haben?
    __________________

    Darauf kann ich Ihnen beruhigt versichern, keinen der von Ihnen genannten, da ich mal Finanzwirtschaft bis zum erfolgreichen Ende studiert habe und Dilettanten mir in so einer Angelegenheit zuwider sind.

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