Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Steinbrück hielt Vortrag vor Beraterkanzlei

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 03.10.2012, 05:00 UhrWegimex

    Na da hat der Größte aller deutschen Politiker mit seinen auf Steuerzahlerkosten finanzierten Kavalleriereden was nebenher verdient. [...]. Muss man halt statt einem 2 Tage in der Woche arbeiten. passt schon. Gibt ja auch noch die schöne Ministerpension für ein paar Monate in der Position. Ich muss mal wieder würgen. +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++ Bitte achten Sie auf unsere Netiquette:
    „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • 03.10.2012, 08:39 UhrG.N.

      Großartiger und aufklärender Film über die Finanzkrise

      Der große Reibach (Teil 1)
      http://videos.arte.tv/de/do_logout/videos/der-grosse-reibach--6965918.html

      Der Tanz der Geier (Teil 2)
      http://videos.arte.tv/de/do_logout/videos/der-tanz-der-geier--6965924.html

      Wer diese Filme gesehen hat, hat keine Fragen mehr und weiß, wo er die Flasche Steinbrück einzuordnen hat!

    • 03.10.2012, 08:55 UhrSayTheTruth

      Shit-egal, was er nebenbei verdient. Das interessiert maximal das FInanzamt.

      Was er für Deutschland und die Deutschen tuen will ist wichtig ! WIll er z.B. weitere Rentenkürzungen beschliessen und die gesetzlichen Rentner weiter enteignen ? Weiter Leistung bestrafen aber HARTZ4 im Alter unangetastet lassen ? Rente muss bei 50 % Durchschnitts-Nettolohn bleiben !

      Dahinter steckt doch das KOnzept, kräftig die Löhne zu steigern, damit ordentlich Inflation entsteht und bezahlen sollen es die Rentner, dann nur noch 43 %.

      Hört auf mit Personen-Wahlkampf, das ist uninteressant für die Wähler !!

    • 03.10.2012, 09:28 UhrVersaeumnis

      Shit-egal, was er nebenbei verdient. Das interessiert maximal das FInanzamt.

      Da stimme ich ausdrücklich nicht zu, da es ja das Phänomen der Belangenvermengung gibt. Belangenvermengung ist auch einer der Hauptgründe, warum jemand ein politisches Amt nicht mehr behörlich gemäss dem eigentlichen Auftrag ausführen kann, da Entscheidungen korrumpiert sind.
      Wenn es Steinbrück hauptsächlich nur am Geld gelegen ist, dann ist er in einer Bank besser aufgehoben, aber als Kanzler oder selbst als Bundestagsabgeordneter ist er dann nicht geeignet.

      Man sollte sich schon mal über die Bezüge der Politiker beugen. Es ist einer der Berufe, wo weder eine gewisse Ausbildung mitzählt, aber wo auch keine Bezahlung nach Leistung erfolgt.
      Dass so etwas für solche Schlüsselpositionen möglich ist, ist ein schweres Versäumnis.

    • 03.10.2012, 09:40 UhrSayTheTruth

      "Ordentliche" Politiker gibt es doch sowieso nicht mehr. Das ist alles 3. Wahl, was da in Berlin zu Disposition steht. Natürlich würde ich mir ehliche, saubere Leute wünschen ohne Lobby im Hinterkopf. Gibt es aber nicht.

      Von daher sollte man nur noch bewerten, was kommt für die Wähler raus, was will er ändern, was haben die Deutschen davon. Die Personen ansich sind sowieso nur an ihren eigen Vorteilen interessiert mit maximal-Pension und Nebenverdienst. Das können wir nicht ändern. Saubere Politiker gibt es nicht.

    • 03.10.2012, 09:51 UhrDostojewski

      Saubere Politiker gibt es nicht.

      Das stimmt. Das Volk fordert dies ja auch garnicht. Sehen Sie nur Ihre eigene Einstellung zur Sache. Ist doch ein Freibrief für ein solches Verhalten.
      Wobei ich hoffe, Ihnen hiermit nicht zu nahe getreten zu haben.
      Es gibt andere Dinge, die wesentlich wertvoller sind als Geld. Geld ist gut bis zu einer gewissen Grenze, dann ist es egal wieviel man hat. Vielleicht sollten Sie mal Dostojewski lesen. War einer der grössten Psychologen aller Zeiten.

    • 03.10.2012, 13:36 UhrSteinbrueck_for_Idiots

      @Versäumnis: Jede Bank würde sich für solch einen aufgeblasenen Ignoranten bedanken, es sei denn, er macht für sie, wie seinerzeit als Finanzminister, wieder günstige Zockergesetze und fängt dann Fehlzockereien mit Steuergeldern auf. Hier ein Foristenbeitrag zum Parallelartikel:...in diesem Stück über Krisen-Verursachung und Krisen-Verantwortung spielt auch Peer Steinbrück selbst eine herausragende Rolle. Nein, nicht als Opfer gieriger Finanzmärkte, das sieht vielleicht er so, sondern als Mittäter. Zunächst als nordrhein-westfälischer Wirtschaftsminister, dann als Ministerpräsident des Landes und schließlich als Bundesfinanzminister. Die Fehler der öffentlich-rechtlichen WestLB sind auch unter seiner Aufsicht gemacht und nicht verhindert worden, und aus Steinbrücks Bundesfinanzministerium ergingen noch unmittelbar vor Ausbruch der amerikanischen Immobilienkrise Signale und eindeutige Anregungen an die Adressen deutscher Kreditinstitute, sich doch bitte verstärkt in verbrieften Hypothekenanleihen zu engagieren; törichte Banken, die diesem Rat folgten, wie beispielsweise die IKB unter der staatlichen Aufsicht von Ministerialdirektor Jörg Asmussen aus dem Bundesfinanzministerium, mussten dann später wegen dieser Anlagen mit staatlichen Milliarden gerettet werden.
      Aus Steinbrücks Finanzministerium kamen zudem auch Anregungen, es doch bitte mit den Regulierungsvorschriften im Bankenwesen nicht allzu streng zu nehmen. Das Ergebnis ist bekannt.
      Der gegenwärtige Kanzlerkandidat der SPD hätte also Grund genug, sich einsichtig und demütig einzureihen in die Schar der Verantwortlichen für die aktuellen Fehlentwicklungen auf den Finanzmärkten, doch offenbar setzt Herr Steinbrück lieber darauf, mit aggressivem Sarkasmus andere an den Pranger zu stellen und die eigenen Fehler höchstens zur ironischen Fußnote verkommen zu lassen. Glaubwürdigkeit gewinnt man anders.

    • 03.10.2012, 21:24 UhrSteinbrueck_for_Stupids

      # Die Fehler der WestLB sind auch unter seiner Aufsicht gemacht und nicht verhindert worden, und aus Steinbrücks Ministerium ergingen noch kurz vor Ausbruch der amerikanischen Immobilienkrise Signale und Anregungen an die Adressen deutscher Kreditinstitute, sich doch bitte verstärkt in verbrieften Hypothekenanleihen zu engagieren; törichte Banken, die diesem Rat folgten, wie die IKB unter der staatlichen Aufsicht von Ministerialdirektor Asmussen aus dem Finanzministerium, mussten dann später wegen dieser Anlagen mit staatlichen Mrd gerettet werden. #

      Gestern Abend kamen im ´arte Thema´ zwei aktuelle Dokumentationen unter dem Titel

      BANKEN, BANKER, BANKSTER Produktion F/FIN 2012

      (Im Portal Ask ´arte tv 02.09. finanzkrise´ eingeben, noch 7 Tage im arte video)

      Interessant ist die Darstellung aus französischer Sicht mit Schwerpunkt der Geschehnisse in den USA als Auslöser. Für Deutsche interessant, wurde die für Deutschland typische Rolle der öR Finanzinstitute wie LANDESBANKEN hervorgehoben.

      ALLE deutschen BankenBankerBankster waren so im US-Immobilienmarkt und von toxischen Verbriefungen betroffen. Die Deutsche Bank hatte extra eine US-Tochter gegründet, um mit abzusahnen. Und als der Verkauf einiger Papiere in den USA schon verboten war, hieß es noch 'Go to stupid LÄNDESBÄNK´. In Manhattan und der CoL ging es damals zu wie bei ´ergo incentives Reisen´ in Budapest.
      Ohne dieses US-Engagement hätte die Finanzkrise natürlich nicht so katastrophal nach Deutschland überschwappen können. Ohne Steinbrücks Staatsknete zur HRE-Rettung in Höhe von 170 Mrd für toxische Papiere hätte auch Ackermann zum Konkursrichter gehen müssen, nicht nur die Landesbanken (manche mussten von den Landeskindern mit Mrd gerettet werden).
      Die französischen Autoren erwähnen nur am Rande ihre Großbanken und schon gar nicht, dass am 10. Mai 2010 diese Banken samt dem Staat von Merkel/Schäuble mit Gründung der EFSF und parallel dazu durch ihren EZB-Trichet vor der Insolvenz gerettet werden.

    • 03.10.2012, 09:21 UhrMazi

      Das sehe ich auch so. Jetzt will er mit seinen Wahlkampfreden die Basis bzw. Nachfrage für seine nächsten Reden schaffen.

      Alle wissen's, ganz besonders die, die ihm sehr nahe stehen.

      Für mich ist das eine besondere Form der Korruption der Abgeordneten, wenn diese sich auch gegen die Ratifizierung des Internaten Abkommens gegen Politikerkorruption wehren und eben diesen Vorwurf nicht im Strafgesetzbuch verankert haben wollen.

      Strafrecht ist noch einmal etwas anderes als eine Geldanlage im Ausland.

      Mir erscheinen die Reden von Steinbrück auf ethisch und moralisch niedrigem Niveau. Ich warte nur noch darauf, dass er ruft: "Ich will hier rein!"

      Aber den Herrn und dessen soziale Ader hatten wir schon.

      Steinbrück? Abhaken wegen rein egoistischem Antrieb. Für die SPD-Wählerschaft hat er nichts übrig. Der braucht sie lediglich, um wieder eine Geige spielen zu dürfen. Ein Schröderianer.

    • 03.10.2012, 09:42 UhrSayTheTruth

      Das stimmt. Steinbrück ist der "konservative Happen" den man als Wähler an der "linken Angel" der SPD fressen soll. Er ist nur das Etikett "Wir stehen für die MItte Deutschlans" an der linken Bierdose.

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