Nettokreditaufnahme
Steinbrück macht weniger Schulden

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück muss in diesem Jahr nur etwas mehr als 14 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Grund dafür sind vor allem die steigenden Steuereinnahmen.

HB BERLIN. Das Ministerium bestätigte am Samstag eine entsprechende Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Der Nachtragshaushalt für 2007, aus dem die Zahl hervorgeht, soll am kommenden Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden. Im bislang gültigen Haushaltsplan hatte Steinbrück eine Nettokreditaufnahme von 19,6 Milliarden Euro vorgesehen. Dank sprudelnder Steuereinnahmen hätte der Finanzminister die Neuverschuldung noch viel weiter senken können. Aber „wir werden die Steuereinnahmen nutzen, um auch ursprünglich geplante Privatisierungserlöse erst später zu realisieren“, erklärte Ministeriumssprecher Torsten Albig dazu. Das mache es in den nächsten Jahren möglich, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, auch wenn die Konjunktur nicht mehr so gut laufen sollte, hieß es im „Spiegel“.

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