Netzstimmen
Peer Steinbrück polarisiert

Peer Steinbrück soll als Kanzlerkandidat gegen Angela Merkel antreten. Der SPD-Politiker und frühere Bundesfinanzminister ist aber nicht unumstritten. Das zeigen auch die Reaktionen im Netz.
  • 2

Bei Twitter und Facebook ist der SPD-Kandidat Thema. „Man wird uns jetzt ein Jahr lang erzählen, dass, wie und warum Steinbrück Kanzler werden will. Und sie werden es Politik nennen“, konstatiert @larsreineke gefrustet. Sein Tweet wurde zigfach re-tweetet und favorisiert. @netzunartig zwitschert zurück: „Wiederholungen sind nicht ausschließlich eine Erfindung von Fernseh-Anstalten.“

Mit Steinbrück habe die SPD an Profil gewonnen, meint @Tasso2000 und bemerkt ironisch: „Aber welches?“ „Ist jetzt ‚kein Profil‘ auch schon ein Profil?“, fragt @Hello_v zurück.

Auch die Junge Union Deutschlands meldet sich bei Twitter zu Wort und macht Stimmung gegen Steinbrück: Der kassiere, wo er nur könne. „Ob die #SPD sich so einen Kandidaten überhaupt leisten kann?“

@rm_marchy ist dem SPD-Kanzlerklandidaten ebenfalls nicht wohlgesonnen: „Steinbrück, der auf Banken schimpft, hat zusammen mit Eichel (..) das ganze Schlamassel der Deregulierung angerichtet. @_JennyGer stößt ins selbe Horn: Steinbrück sei „übrigens der, der im Wahlkampf 2005 erst gegen die MwSt-Erhöhung kämpfte, um sie dann als zuständiger Minister zu erhöhen.“ @twittycmf hält dagegen: „Schon mal was von Kompromiss gehört? Die sind leider nicht immer geradlinig durchzukloppen.“

Facebook-Nutzer Peter Hamdorf kommentiert die Nominierung Steinbrücks so: „Mir doch egal, wer gegen Merkel verliert.“ Für Armin Willburger ist Steinbrück schlicht der „Vizekanzler“.

Auf Steinbrücks Facebook-Page gratulieren die Nutzer dem Kanzlerkandidaten: So freut sich Jakob Steffen über einen „klasse Wahlkampfauftakt“, der „kämpferisch, launig, locker“ gewesen sei. „Genau das habe ich mir von einem Kandidaten Peer Steinbrück versprochen. Adieu, Mme Merkel.“ Volker Münchow schließt sich an: „Das war gestern ein souveräner Auftritt in Münster. Gut für Deutschland, gut für NRW.

Eine ganz persönliche Notiz hat Andreas von Keitz an Steinbrücks Pinnwand hinterlassen: „Hallo Peer! Super Rede! Bleib bei deiner Haltung und mach so weiter wie du bist. Meine Hilfe hast du auch. Gruß.“

Tina Halberschmidt, Social-Media-Redakteurin
Tina Halberschmidt
Handelsblatt / Teamleiterin und Redakteurin Social Media

Kommentare zu " Netzstimmen: Peer Steinbrück polarisiert"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Liebe SPD - Anhänger (Arbeitnehmer) denkt daran, dass Steinbrück sich vehement dafür eingesetzt hat die Kilometerpauschale zu drücken. Selbst nach dem Gerichtsurteil hatte er noch Probleme das anzuerkennen.
    Ist das sozial???

  • So so, Frau Halberschmidt, er polarisiert. Sie nennen dann kritische Äusserungen im Netz, um positive Bemerkungen zu bringen, müssen Sie dann schon seine eigene Facebook-Seite bemühen.
    Wenn ich dann die Stimmung hier im HB-Forum betrachte, dann polarisiert er nicht. Es will ihn einfach niemand - von ein paar SPD-Anhängern mal abgesehen.
    Aber Ihre minütlichen Steinbrück-Artikel sollen daran wohl etwas ändern, was ? ;-))))

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%