Netzwerk "Partner für Innovation"
Steinmeier fordert neue Innovationskultur

HB DÜSSELDORF. Um in erheblichem Umfang neue Arbeitsplätze zu schaffen, reicht es nach Einschätzung von Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier (SPD) nicht aus, die sozialen Sicherungssysteme zu stabilisieren und den Arbeitsmarkt zu reformieren. Entwickelte Industriegesellschaften verbesserten ihre Wachstumsbedingungen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nur, wenn sie ihre Innovationsfähigkeit stärken. "Unser Innovationspotential entscheidet, ob Deutschland am Ende des Jahrzehnts noch zu den bestimmenden Volkswirtschaften der Welt zählen wird", schreibt Steinmeier in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt (Montagausgabe).

In der Bio- und der Nanotechnologie hat Deutschland seiner Ansicht nach Rückstände aufgeholt und mit der internationalen Konkurrenz gleichgezogen. Diese Verbesserungen seien aber nur eine Momentaufnahme: "Gewähr für die Zukunftssicherung garantieren sie nicht." Wirtschaft, Politik und Wissenschaft müssten gemeinsam versuchen, in Deutschland einen Haltungswandel anzustoßen, durch den eine neue Innovationskultur wachsen könne. Dazu solle mit dem Netzwerk "Partner für Innovation" unter anderem das Interesse der Jugend geweckt und ein intensiverer personeller Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erreicht werden", schreibt der Kanzleramtschef.

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