Neue Aufgabe: Bundeswehr soll Kampfverband nach Afghanistan schicken

Neue Aufgabe
Bundeswehr soll Kampfverband nach Afghanistan schicken

Neue Aufgabe für deutsche Soldaten? Die Bundeswehr bereitet sich dem SPD-Verteidigungsexperten Rainer Arnold zufolge auf die Entsendung eines Kampfverbands nach Nordafghanistan mit bis zu 250 zusätzlichen Soldaten vor.

HB BERLIN. Der Verband soll eine schnelle Eingreiftruppe mit rund 350 norwegischen Soldaten ersetzen, sagte Rainer Arnold der „Passauer Neuen Presse“. Bisher seien im nordafghanischen Masar-i-Scharif nur Stabilisierungstruppen, aber keine Kampfverbände stationiert. Diese unterschieden sich durch Ausrüstung, Ausbildung und Auftrag und könnten auch zur Verfolgung von Extremisten eingesetzt werden.

Die Zeitung zitierte einen Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums dazu mit den Worten: „Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.“ Eine Entsendung des Kampfverbandes bliebe im Rahmen des vom Bundestag beschlossenen Mandats für die von der Nato geführte Afghanistan-Schutztruppe Isaf.

Die USA wollen 3200 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan entsenden. Grund ist eine befürchtete Frühjahrsoffensive der radikal-islamischen Taliban-Rebellen.

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