Neue Botschafterin
Offizielles Comeback von Käßmann

Die frühere Bischöfin tritt als Werbefigur für die Kirche auf.
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BerlinIhr Comeback ist nun amtlich: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat die frühere Bischöfin Margot Käßmann am Freitag in Berlin als Botschafterin für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 offiziell vorgestellt. Käßmann wird vom kommenden Frühjahr an für das 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesen-Anschlag in Wittenberg werben. Käßmann sagte, sie werde gerne mit „Herzen, Mund und Händen“ zum Jubiläum beitragen. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider zeigte sich erfreut darüber, dass Käßmann wieder offiziell ein Kirchenamt übernehme. „Wir kommen also wieder zusammen“, sagte er.

Käßmann war nach einer Alkoholfahrt am Steuer im Februar 2010 von ihrem Amt als EKD-Chefin zurückgetreten. Seitdem gab es immer wieder Rufe über ihre Rückkehr in die Kirchenführung. Die EKD hat nun extra für Käßmann das Amt als Botschafterin geschaffen. Margot Käßmann besitze die Fähigkeit, Geist und die Sprache von Martin Luther „fromm, fröhlich, frisch und frei“ in den Alltag zu übersetzen, lobte Schneider. Ihr Rücktritt vor mehr als einem Jahr sei nicht leicht für die EKD gewesen.

Der Rat habe die Entscheidung über Käßmann als Botschafterin in der vergangenen Woche einstimmig gefasst. Sie wird im April 2012 ihr neues Amt aufnehmen. Bis dahin ist sie noch Gastprofessorin an der Ruhruniversität Bochum. „Ich bin eine Frau der Kirche, hier bin ich verwurzelt, seit fast 30 Jahren in unterschiedlichen Positionen tätig und freue mich darauf, das in neuer Funktion wieder zu sein.“ Am 31. Oktober 1517 hat der Reformator Martin Luther seine Thesen gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche in Wittenberg geschlagen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Neue Botschafterin : Offizielles Comeback von Käßmann"

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  • Dass diese linke Zecke wieder ein Amt bekommt, da hat bestimmt die andere linke Ost-Zecke, die Göhring Dingsbums (die mit dem Doppelnamen) kräftig mitgeholfen
    Die evang. Kirche muß sich nicht wundern über so viel Austritte.
    sie hat aus der Geschichte nichts gelernt

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