Neue Details aus der Gesundheitsreform bekannt geworden
Höhere Belastung von Kapitalauszahlung im Alter

Künftige Rentner sollen einem Bericht zufolge stärker als bislang bekannt belastet werden: Die Gesundheitsreform sieht vor, auf Kapitalauszahlungen aus Direktversicherungen oder Pensionskassen den vollen Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung zu erheben.

HB BERLIN. Die Bundesregierung plant offenbar weitere Belastungen für Rentner: Arbeitnehmer, die mit einer Direktversicherung oder über eine Pensionskasse für ihr Alter vorsorgen, müssen künftig als Rentner auf das gesamte Sparkapital Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Dies sei ein bislang kaum bekanntes Detail der Gesundheitsreform und gelte bereits ab kommendem Jahr, berichtete das Nachrichtenmagazin «Focus».

Demnach erheben die Krankenkassen ab 2004 auch auf die einmalige Kapitalauszahlung einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder eines berufsständischen Versorgungswerkes den vollen Beitragssatz für die Kranken- und Pflegeversicherung - bislang galt nur der halbe Beitragssatz für die Sozialversicherungen.

Betroffen seien allein bei der Direktversicherung bis zu sechs Millionen Arbeitnehmer. Verschont von der Beitragspflicht blieben lediglich privat Versicherte, heißt es in dem Bericht.

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