Neue Regierungssprecherin Vielstimmig auf der Suche nach Harmonie

Nicht nur kränkelnde Fußballklubs suchen in der Winterpause rasch noch Verstärkung. Auch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat auf den verpassten Traumstart reagiert und personell nachgelegt: Am Montag saß mit Sabine Heimbach erstmals eine dritte Regierungssprecherin vor den Hauptstadtjournalisten.
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Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hat mit Sabine Heimbach eine neue Kollegin. Quelle: ap

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hat mit Sabine Heimbach eine neue Kollegin.

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BERLIN. Die Mutter zweier Kinder und gelernte Journalistin ist dabei die „personifizierte Brücke“ zwischen beiden Unionsparteien. Die 47-Jährige ist in Münster geboren, lebt aber seit 2001 in München und ist heute CSU-Mitglied.

Heimbach soll auch für Gleichgewicht im sensiblen Verhältnis der drei Koalitionsparteien sorgen. Denn Regierungssprecher Ulrich Wilhelm wurde bisher nur von FDP-Mann Christoph Steegmans vertreten. Einfach wird ihre Rolle nicht, denn Nähe zur Kanzlerin ist nicht beliebig teilbar. Hoffentlich werde sie „nicht als nichtssagend“ wahrgenommen, sagte Heimbach zum Einstand.

Schaut man auf die Parteibücher, bringt die bisherige Sprecherin der Frauen-Union Bayern kein echtes Gleichgewicht in die Außendarstellung der Regierung: Auch der Bayer Wilhelm ist in der CSU – nur wird er längst als treuer Sprecher der CDU-Kanzlerin wahrgenommen. Und wer weiß: Immer wieder machen Gerüchte die Runde, dass der als ministrabel geltende Wilhelm nicht bis zum Ende der Legislaturperiode auf seinem Posten bleiben könnte.

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