Deutschland

Wirtschaft rebelliert gegen „gierige Monster“ ARD/ZDF

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DIHK erwartet Mehrbelastung für die Wirtschaft

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stützt die Kritik Goebels. Vielen Unternehmen, denen nun neue Rechnungen ins Haus flatterten, beschere die GEZ-Reform eine „böse Überraschung“, schreibt der DIHK in einer Kurzanalyse: „Sie fallen zum Teil um ein Vielfaches höher aus als bislang.“ Ursache dafür sei, dass der neue Beitrag nicht für ein Unternehmen insgesamt, sondern pro Betriebsstätte berechnet werde. „Dies führt dazu, dass Unternehmen mit mehreren Filialen deutlich schlechter gestellt werden als Unternehmen mit nur einem Standort.“

Bei der Erfassung der Mitarbeiterzahl spiele es zudem keine Rolle, ob Mitarbeiter voll- oder teilzeitbeschäftigt seien, heißt es in der DIHK-Analyse weiter. „Dadurch werden auch Branchen mit hohem Teilzeitanteil ungleich stärker belastet.“ Zusätzlich zur Mitarbeiterzahl würden Pkw, Lkw und Omnibusse weiterhin in die Berechnung des Rundfunkbeitrags einbezogen. Und auch Hotelzimmer, Gästezimmer und Ferienwohnungen wirkten sich beitragssteigernd aus. „Diese Zusatzbeiträge erinnern dann doch wieder stark an den alten Geräteansatz.“

Heinze, Emig, Kiewel und Co. Die Skandale der Öffentlich-Rechtlichen

  • Heinze, Emig, Kiewel und Co.: Die Skandale der Öffentlich-Rechtlichen
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Der DIHK erwartet vor diesem Hintergrund insgesamt eine Mehrbelastung der Wirtschaft. „Neben den hohen Einnahmen über die Kraftfahrzeuge führt die Beitragsberechnung auf Grundlage des Betriebsstättenansatzes unweigerlich zu einer Aufkommenssteigerung“, schreiben die Experten in ihrer Analyse. „Und dies alles, obwohl Mitarbeiter in Unternehmen in der Regel während der Arbeitszeit kein Radio hören oder gar fernsehen.“

Positiv wertet der Verband, dass die finanziellen Auswirkungen des Modellwechsels 2014 überprüft werden sollen. Allerdings fügen die Experten auch hinzu, dass Bürger und Unternehmen ein Recht darauf hätten, „schnellstmöglich“ zu erfahren, wie viel Geld nun tatsächlich in die Kassen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gespült werde. „Bereits nach dem 2. Quartal 2013 müssen die Öffentlich-Rechtlichen ihre Zahlen offenlegen“, lautet die unmissverständliche Forderung. Und: „Kommt es zur Mehrbelastung, erwartet die Wirtschaft Nachbesserungen.“

Gastbeitrag Warum die neue GEZ-Gebühr keine Zukunft hat

Jeder kennt die GEZ, keiner mag sie. Deswegen wurde sie schönfärberisch in Beitragsservice umgetauft. Doch ein neuer Name macht die Mängel der neuen Rundfunkgebühr nicht wett. Eine Reform muss her. Dringend.

Pikant ist im Zusammenhang mit der Rundfunkfinanzierung eine neue Gemeinschaftskampagne von ARD und ZDF, die mit TV-Spots, Anzeigen- und Plakatmotiven für den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk und die neue GEZ-Gebühr wirbt. Über die Kosten hüllen sich die Sender in Schweigen. Das sorgt für großen Unmut. Der Steuerzahlerbund fordert genauso wie die FDP Transparenz ein. Und auch im Rundfunkrat des größten deutschen Senders, dem WDR, wird inzwischen deutliche Kritik laut.

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  • 08.02.2013, 19:16 UhrFatFinger

    @Ein_Sparsamer
    Nach einigem Zögern gebe ich Ihnen doch Recht: Für Blasenschwache sind die Privaten wahrscheinlich die reinste Wohltat, da kann das ÖR nicht mithalten.

  • 08.02.2013, 19:07 UhrFatFinger

    @Lesen_bildet
    Mit Ihrem Namen bin ich d´accord.
    Aber "fernsehsüchtig"? Ist Ihnen in Ihrer Verzweiflung, mich herabsetzen zu wollen, auf die Schnelle nichts besseres eingefallen?

  • 08.02.2013, 18:42 UhrLesen_bildet

    "Wirtschaft rebelliert gegen „gierige Monster“ ARD/ZDF"
    Ja, die hatten schon immer eine Lobby.
    Aber was mache wir, das einfache Volk ?

    Uns so Leute wie FatFinger ("Wie verblödet und abgestumpft muß man sein, um Sendungen zu sehen, die von Reklame unterbrochen werden? Ohne Öffentlich-Rechtliches würde ich auf der Stelle meinen Fernseher abschaffen.")tun mir einfach nur leid: Nichts verstanden, aber dafür fernsehsüchtig.

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