Deutschland

Wirtschaft rebelliert gegen „gierige Monster“ ARD/ZDF

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ZDF und ARD gehen auf Kritiker zu

Der gravierende Systemwechsel bei der Rundfunkfinanzierung erfordere in der Umstellungsphase zwar einen erhöhten Informationsbedarf, dem der öffentlich-rechtliche Rundfunk „sachgerecht und sachlich“ nachkommen sollte. Das Aufkommen an Nachfragen und Beschwerden sei „enorm“, das derzeit in Köln auflaufe, daher sei eine darauf gerichtete Informationspolitik sinnvoll, sagte das WDR-Rundfunkratsmitglied Ralf Witzel Handelsblatt Online. „Überflüssig hingegen sind Imagekampagnen, da die Beitragspflichtigen ohnehin keine Marktteilnehmer mit Entscheidungsbefugnis sind, die es als Kunden zu gewinnen gäbe“, fügte der Vize-Vorsitzende der FDP im Düsseldorfer Landtag hinzu.

Intendanten-Gehälter Was die Chefs von ARD und ZDF verdienen

  • Intendanten-Gehälter: Was die Chefs von ARD und ZDF verdienen
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Die „neue Wohnungsteuer“ sei unabhängig vom Medienkonsum ohnehin verpflichtend für jedermann, betonte Witzel. Auch gebe es durch die „vollflächige, lückenlose Erfassung keine Schwarzseher mehr, bei denen eine Werbung für mehr Beitragsehrlichkeit sinnvoll wäre“. Daher halte er Forderungen, wie des Bundes der Steuerzahler für nachvollziehbar, „die Beitragszahler umfänglich über die Marketingmaßnahmen und deren Kosten zu informieren“. Denn nur „größtmögliche Transparenz“ schaffe Vertrauen, sagte der FDP-Politiker.

Interessenskonflikte Lukrative Nebenjobs der ARD- und ZDF-Journalisten

  • Interessenskonflikte: Lukrative Nebenjobs der ARD- und ZDF-Journalisten
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Dass ARD und ZDF inzwischen dazu gelernt haben, zeigt der Umstand, dass die Sender inzwischen auf ihre Kritiker zugehen. In Berlin wollten heute Vertreter aller kommunalen Spitzenverbände mit dem Intendanten des ZDF, Thomas Bellut, zusammenkommen, um über umstrittene Gebühr zu sprechen. Der Landkreistag als Initiator des Mini-GEZ-Gipfels sieht sich in dem Konflikt in einer Vermittlerrolle. Er habe zu dem Gespräch eingeladen, „um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Hans-Günter Henneke, Handelsblatt Online. „Wir wollen gern helfen, die Situation wieder auf eine sachliche Ebene zurückzuführen.“ Richtig sei aber, dass viele Gemeinden und Landkreise „nicht glücklich“ mit dem neuen Rundfunkbeitrag seien. „Insofern geht es uns heute vor allem um eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation.“

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Und auch die ARD bewegt sich. Der Senderverbund bestätigte Informationen von Handelsblatt Online, dass es Anfang März ein Gespräch zwischen der ARD und dem Deutschen Städtetag in Berlin geben wird. „Seitens der ARD nimmt Herr Dr. Eicher, SWR Justitiar, sowie SWR-Intendant Peter Boudgoust teil“, sagte ARD-Sprecherin Ilka Steinhausen Handelsblatt Online.

  • 08.02.2013, 13:53 UhrHerrEiche

    Im Morgenmagazin mussten an diversen Stellen 2-3 Moderatoren herumrennen. Warum? Bei den Privaten undenkbar...

  • 08.02.2013, 14:00 UhrOMME

    Die großen organisierten Institutionen können sich erfolgreich gegen die Zwangsabgabe wehren. Super demokratisch... die mit der stärksten Lobby genießen wiederholt die größten Vorteile. Die Organisation die sich im Namen des Volkes und für die Allgemeinheit wehren sollte ist das Bundesverfassungsgericht! Aber auch hier gilt: wessen Brot ich essen, dessen Lied ich singe.. Schließlich sind alle obersten Richter von Parteien berufen worden. Was kann man als demokratischer Bürger tun gegen solch undemokratische Verflechtungen (oder muss man schon von Filz sprechen?) Oder spricht das Bundesverfassungsgericht (wie auch schon oft geschehen) ein wirkliches Urteil im Namen des Volkes und macht Schluss mit diesem GEZ-Spuk. Schließlich würde ein Sender ohne Sportrechte genügen, um den Informationsauftrag wahrzunehmen. Außerdem sollten Fernsehräte mit Parteibuch wegen versuchter Einflussnahme verboten werden. Das Volk braucht keine Plattform auf der sich die Parteien präsentieren und sonnen können und schon gar keine Sportrechte für jährlich 7 Mrd. Euro. Abschaffen oder eindampfen auf einen TV und Radio Sender für max. 100 000 000 und nicht 7 000 000 000! Diese 7 Mrd. sind ein extrem hoher Beitrag und in Zeiten neuer Medien mit nichts zu rechtfertigen. Auch die neuen Medien werden sich noch weiter entwickeln und immer besser. Es wird hoffentlich bald kalt um die GEZ finanzierten Sender mit Mitarbeitern die fast schon Beamtenstatus genießen.

  • 08.02.2013, 14:09 Uhrgquell

    Unternehmen sollten grundsätzlich überhaupt keine GEZ-Abgaben bezahlen. Dadurch, daß alle privaten Haushalte erfaßt wurden, sind damit auch alle Personen in Deutschland erfaßt. Was hier passiert, ist eine Doppelbesteuerung, denn einmal wird die Privatperson erfaßt und dann noch einmal der Arbeitnehmer.

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