Neue Statistik

Rentenbezugsdauer auf 19 Jahre gestiegen

Neuer Rekord: Senioren beziehen immer länger Rente. Innerhalb eines Jahres hat sich die Bezugsdauer um mehr als sechs Monate verlängert. Frauen beziehen dabei sogar deutlich länger Rente als Männer.
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Die Statistik zeigt: Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 sogar auf 23 Jahre. Quelle: dpa

Die Statistik zeigt: Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 sogar auf 23 Jahre.

(Foto: dpa)

BerlinDeutschlands Senioren werden immer älter und bekommen immer länger Rente. Die Rentenbezugsdauer stieg im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 19 Jahren, wie die „Bild“-Zeitung am Samstag unter Berufung auf die neueste Statistik der Deutschen Rentenversicherung berichtete.

Demnach verlängerte sich die Rentenbezugsdauer innerhalb eines Jahres um mehr als sechs Monate. 2011 lag die durchschnittliche Bezugsdauer demnach noch bei 18,3 Jahren. Seit 1995 habe sich die Bezugsdauer sogar um mehr als drei Jahre verlängert. Damals wurden Renten dem Bericht zufolge im Schnitt 15,8 Jahre lang gezahlt.

DGB

Warum Menschen früh zu Rentnern werden

in Prozent


( mit der Maus über die Grafik fahren)


Frauen bezogen der Statistik zufolge auch 2012 deutlich länger Rente als Männer. Im Schnitt erhielten Frauen demnach 21,3 Jahre lang Rente, Männer 16,7 Jahre lang. Bei Frauen in Ostdeutschland stieg die Rentenbezugsdauer 2012 demnach sogar auf 23 Jahre.

  • afp
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10 Kommentare zu "Neue Statistik: Rentenbezugsdauer auf 19 Jahre gestiegen"

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  • Das langjährige CDU-Mitglied Lucke setzte sich in seiner INSM für eine Rente mit über 69 ein! Schon vergessen?

  • Man, lesen sie doch erstmal was über die Leute vom der Armut für Deutschland. Parteiprogramme sind immer gelogen, auch bei denen!

    "Mit Konrad Adam und Roland Vaubel gehören zwei Antidemokraten zur intellektuellen Spitze der AfD. Sie stellten das Wahlrecht von Arbeitslosen und Rentnern in Frage."

    Das langjährige CDU-Mitglied Lucke setzte sich in seiner INSM für eine Rente mit über 69 ein! Schon vergessen?

  • Die Demographie Lüge
    http://www.sueddeutsche.de/politik/demographische-horroszenarien-warum-wir-positiv-in-die-zukunft-blicken-koennen-1.1248564

    und eine lange aber gute Analyse dazu
    http://www.flegel-g.de/2012-01-04-Statistikluegen.html




  • Je mehr Menschen früher in Rente gezwungen werden, desto länge wird wohl die Rentenbezugsdauer bei anhaltener normaler Sterblichkeit.
    Über die Höhe der Rente ist allerdings dabei noch nix gesagt.
    Also was soll wieder diese Quarkmeldung?
    Pro Alternative für Deutschland - man kann es nicht oft genug wiederholen.

  • Bingo! Und unser BVerfG stellt im Jahrestakt sogar eindeutig klar, dass Pensionen keinesfalls nach Haushaltslage gekürzt werden dürfen, Renten hingegen schon. Als Begründung wird auf die "hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums" im GG verwiesen, die sich während eines "traditionsbildenden Zeitraums, mindestens aber während der Weimarer Reichsverfassung" herausgebildet haben. Wie lang war die Weimarer Reichsverfassung eigentlich in Kraft? M.E. von 1919 bis zu Hitlers Ermächtigungsgesetz 1933, d.h. ganze 14 Jahre. Diese Zeit als "traditionsbildend zu bezeichnen, ist schon sehr interessant - unser Grundgesetz ist seit nunmehr über 60 Jahren in Kraft und scheint kein Stück traditionsbildend zu sein? Und wo findet sich in der WRV der Terminus "hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums"?

    Es wird also mit höchstrichterlicher Absegnung folgendes kommen: Der Staat kürzt die Renten und den Bundeszuschuss und erhöht die Steuern damit er Pensionen und Beihife auf höchstem Niveau bezahlen kann. Soziale Sicherung wird zunehmend privatisiert: Ob Riester oder Rüruprente, ob Pflege-Bahr oder Zahnersatz- und Krankenhauszusatzversicherung: Das normale Volk muss sich privat absichern, ausreichende soziale Sicherung vom STaat gibts nur für Beamte.

  • Mal ein Tipp an die Politik: Ich will nicht über 20 Jahre mit einer Minirente darben, nach über 45 Jahren Arbeitsleistung. Gebt mir 6 Monate eine Rente in Höhe der Durchschnittspension und danach eine kleine Pille, die mich entsorgt. Dann kann ich zumindest einmal in 68 Jahren 6 Monate richtig auf die Pauke hauen.

  • Mal vor den Wahlen schnell die Rentner belügen, um die Rentenerhöhung von 0,25 % brutto zu rechtfertigen!? Nein, ihr Blockparteien seit alle Betrüger und meine Stimme bekommt ihr nicht mehr! Auch nicht die meiner Frau! 12 % habe ich in den letzten 10 Jahren netto!!! verloren, ohne jeglichen Inflationsausgleich. Schon die explodierenden Strompreise sind nicht mehr bezahlbar! Was ist das für eine Verantwortung für die Rentner? Schmeißt endlich Pensionen und gesetzliche Renten in einen Topf und teilt ihn durch 2: dann steigen auch die Renten wieder. Das wäre nach dem Grundgesetz gleich. Leider sind wohl viele Bürger gleicher, Oder? Schämt euch, verlogenes und korruptes Pack!

  • Ja und, was soll das jetzt heißen? Ist jetzt die Rente mit 69 oder gar 70 alternativlos? Oder noch mehr Kapitaldeckung, die sich bei Schuldenschnitten, Inflation oder ähnlichem wie zuletzt in Irland in Luft auflöst?

    Wie hoch ist eigentlich die Pensionsbezugsdauer von Beamtenpensionären? Und warum gibt es in Pensionen nach wie vor keinen Nachhaltigkeitsfaktor - gilt da etwa nicht die Generationengerechtigkeit als Richtschnur (O-Ton RV-Nachhaltigkeitsgesetz 2004)?

    Nochmal zum Mitschreiben: Angeblich schrumpft unsere Bevölkerung. Bei weiterhin wachsendem BIP heißt das, dass das BIP pro Kopf umso stärker wächst - ein wachsender Kuchen wird auf weniger Leute verteilt. Und es geht weiter: Da die Zahl der Nichterwerbstätigen (Kinder, Arbeitslosen udn Hausfrauen) ebenfalls zurückgeht, ist die höhere Zahl der Rentner bei nur mäßigem Wachstum der Arbeitsproduktivität locker zu finanzieren. Der SVR Wirtschaft hat hierzu 2011 sogar konkrete Zahlen veröffentlicht, wie Steuern und RV-Beiträge erhöht werden müssten - beides äußerst moderat und machbar.

    Und wenn der Bund endlich sein Versprechen aus dem Einigungsvertrag einlösen würde, das Defizit der Rentenkasse Ost aus Steuern zu decken, könnten alle Rentenkürzungen seit 1992 wieder rückgängig gemacht werden

  • Mit 18,5% Beiträge eine "kleine Rente" in Höhe ca. 50% aus dem Lebensarbeitseinkommen.
    Ohne 18,5% Beiträge eine "größere Pension" in Höhe ca. 70% aus dem Einkommen der letzten Jahre.
    Frage; was ist Pervers?
    Antwort; eine praktizierte Politik in Verantwortung aller Parteifarben.

  • Die Frührentner, zerstört von einer schikanösen Gesellschaft
    müssen dann auch noch mit minimal Rente ein Drittels des Lebens in Elend verbringen. Da kann man nur froh sein, dass die Renten in wenigen Jahren nicht mehr bezahlt werden können, weil die Pensionen das Geld auffressen. Dann helfen
    neue Mittel die Rentner zu bewegen früher zu gehen. Vielleicht geht es Deutschland besser als den anderen Völkern Europas, aber der Preis wird hoch sein und der Ausgang offen.

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