Neuer Tarifvertrag
2,7 Prozent mehr Geld in der Chemieindustrie

In der chemischen Industrie gibt es für die rund 550 000 Beschäftigten einen neuen Tarifvertrag. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich am Donnerstag bei der zweiten bundesweiten Tarifrunde im rheinland-pfälzischen Lahnstein auf eine Entgelterhöhung von 2,7 Prozent.

dpa LAHNSTEIN. Zudem sei für 2006 eine Einmalzahlung von 1,2 Prozent des Monatsgehalts vereinbart worden, teilte die IG BCE. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 19 Monaten. „Wir sind bis an die Grenze des Machbaren herangeführt worden“, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Hans-Carsten Hansen.

Weitere Details des Tarifabschlusses sollten am Abend bekannt gegeben werden. Dabei geht es unter anderem um die tarifliche Altersvorsorge und zusätzliche Ausbildungsplätze. Ihre Forderung nach einer Besserstellung von Gewerkschaftsmitglieder hatte die IG BCE „für diese Verhandlungen“ zuvor bereits zurückgezogen.

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