Neuer Umweltminister
Altmaier twittert sich in sein Ministerium

Der vierte Umbau der schwarz-gelben Regierung ist perfekt: Präsident Gauck verabschiedet Norbert Röttgen und ernennt Peter Altmaier zum Umweltminister. Der legt gleich los - und macht dem Titel „Twitterkönig“ alle Ehre.
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BerlinDer CDU-Politiker Peter Altmaier hat gerade erst seine Ernennungsurkunde als Bundesumweltminister von Bundespräsident Joachim Gauck erhalten, da greift der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion auch schon zum Smartphone: „Auf geht's an die Arbeit!“, twitter der 53-Jährige an seine 13.779 Follower bei dem Kurznachrichtendienst. Und kurz darauf: „Nur am Rande: Morgen erhält das BMU einen eigenen Twitter-Account!“

Größer könnte der Bruch zu seinem Vorgänger Norbert Röttgen nicht sein - der nicht nur die sozialen Netzwerke gemieden hat, sondern nach Meinung seiner Kritiker auch die Energiewende verschludert hat.

An der Veranstaltung in Schloss Bellevue nahm auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil, die Röttgen vergangene Woche nach dem Wahldebakel der CDU in Nordrhein-Westfalen kurzerhand entlassen und Altmaier damit betraut hatte, die Energiewende wieder auf Kurs zu bringen.

Im Gegensatz zu Merkel bekundete Gauck Röttgen demonstrativ Respekt: Dieser habe „früher als andere" erkannt, „dass es Zeit für die Energiewende ist". Als Minister habe Röttgen den Klima- und Umweltschutz sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien „leidenschaftlich vorangetrieben".

Gauck dankte Röttgen für seinen langen „Einsatz für das Gemeinwohl" und fügte hinzu: „Ich wünsche mir, dass Sie das auch in Zukunft tun können." Der Präsident ging indirekt auch auf die Umstände von Röttgens Entlassung ein. Die „republikanische Normalität des Wechsels" gelte auch bei "sehr schwierigen Entscheidungen", sagte Gauck. In Demokratien sei Verantwortung immer „Verantwortung auf Zeit".

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Altmaier twittert sich in sein Ministerium

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Merkel setzt auf engen Vertrauten

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  • Super, das Herr Altmaier das Internet benutzt, wobei das Potential in der Politik noch riesig ist.

    -Wie sieht es aus mit einer einheitlichen Corporate Identity Webportale für die Gemeinden, Kommunen, Länder, Bund?


    Hier schon einmal ein paar Vorschläge abseits der Offshore Projekte für Großkonzerne von EON, RWE und Co.:

    -Zero Emission Gemeinden (als strategisches Langzeitziel),
    Bedeutet als erstes zur Analyse die komplette Energiebilanz (Herstellung/Verbrauch) der Gemeinden tranparent ins Internet

    -Die Online-Uni für Energiewirtschaft,
    Ein Mix von Online Vorlesungen der besten Profs Deutschlands
    Wissen ist spätestens seit Wikipedia für alle da und unser Bildungssystem ist zum Glück staatlich
    organisiert

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