Neues Führungs-Duo
Geteiltes Echo auf IG-Metall-Wahlergebnis

Das schwache Wahlergebnis für die neue Führung der IG Metall ist in der Gewerkschaft unterschiedlich aufgenommen worden.

HB/dpa FRANKFURT. Der niedersächsische Bezirksleiter Hartmut Meine betonte, Jürgen Peters und Berthold Huber hätten beide in einer „einmalig schwierigen Situation“ eine Zwei-Drittel-Mehrheit bekommen. „Bei 90 % hätten viele kritisiert, dass etwas zugekleistert worden wäre“, sagte Meine.

Der Bezirksleiter von Berlin, Brandenburg und Sachsen, Hasso Düvel, sagte, er habe kein „DDR-nahes Ergebnis“ erwartet. Beim Gewerkschaftstag der IG Metall in Frankfurt seien sehr gute und tiefschürfende Diskussionen geführt worden. „Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass wir nach vorne gerichtet weiterkommen und die Organisation wieder Tritt fasst“, sagte Düvel.

Der bayerische Bezirksleiter Werner Neugebauer war von der niedrigen Zustimmung enttäuscht. „Ich hätte mir für beide ein wesentlich besseres Ergebnis gewünscht.“ Die in den vergangenen Wochen ausgebrochenen Emotionen seien noch sehr stark in den Köpfen. „Jetzt gibt es nur eines, den Weg nach vorne anzutreten.“

Auch der Bezirkleiter von Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen, Klaus Mehrens, hätte sich mehr Zustimmung gewünscht. Das Ergebnis solle aber nicht überbewertet werden. Nun komme es darauf an, was das Führungsduo daraus mache und welchen Rückhalt sie für ihre Arbeit bekämen.

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