Neues Rentenkonzept
SPD will Rentenniveau von 48 Prozent halten

Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sein neues Konzept vorgestellt: Das Rentenniveau soll stabilisiert, der Beitragssatz zur Rentenversicherung gedeckelt werden. Außerdem sieht der SPD-Plan eine Solidaritätsrente vor.
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BerlinDie SPD will das Rentenniveau bei 48 Prozent eines Durchschnittslohns stabilisieren und den Beitragssatz zur Rentenversicherung bei 22 Prozent deckeln. Ein entsprechendes Konzept stellte Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz gemeinsam mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am Mittwoch in Berlin vor.

Die mit einer Stabilisierung des Rentenniveaus auf dem derzeitigen Stand verbundenen Mehrausgaben will die SPD durch eine Einbeziehung von Selbstständigen, einen schnelleren Anstieg des Beitragssatzes und ab 2028 mit einem Steuerzuschuss von 14,5 Milliarden Euro aufbringen. Ohne Korrekturen würde nach derzeitigen Berechnungen der Bundesregierung das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 auf 44,7 Prozent sinken.

Eine erneute Heraufsetzung des Renteneintrittsalters schloss Schulz aus. „Mit mir wird es natürlich keine Erhöhung des Renteneintrittsalters geben“, sagte der SPD-Chef. „Eine verlässliche Rente ist ein Kernversprechen einer solidarischen Gemeinschaft.“ In der nächsten Wahlperiode wolle die SPD über einen neuen Generationenvertrag verhandeln. Erforderlich sei ein umfassendes Reformprogramm, das auf Investitionen und Sicherung der Beschäftigung setze. Der Union unter Kanzlerin Angela Merkel warf Schulz „eine Politik des Abwartens und Abwiegelns“ vor.

Das SPD-Konzept sieht auch eine Solidarrente für Geringverdiener vor, die nach 35 Beitragsjahren eine Rente von mindestens zehn Prozent über der Grundsicherung im Alter erhalten sollen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mit den neuen Fachkraeften die in den letzten Jahren ins Land kamen und noch immer kommen sind die Renten sicher. Das sind alles Doktoren, Ingenieure und Facharbeiter die gerne fuer die Deutschen (Rentner) arbeiten.
    "Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold", Martin Schulz (SPD)
    „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“, Katrin Göring-Eckardt (Grüne) Unsere hochqualifizierten Politiker wissen schon wovon sie reden. Wir bekommen praktisch Gold geschenkt und deshalb sind die Renten sicher.

  • St. Martin wird nun zum Wunder-Martin! Andererseits: schon paradox, wenn ein 100%-Kandidat so kurz vor der Wahl mit 48% punkten will.

    Weiss er auch schon, wer und wie das bezahlt werden soll? Ach was solls,: Martin, Martin, Martin, Martin!

  • Tja Herr Maidan, da wird es aber mal Zeit, dass Sie sich Ihren Messias Martin mal etwas genauer ansehen.
    Nicht das es Ihnen wie den ewigen Sozen ergeht, die kommen nämlich immer nach der Wahl darauf, dass sie mal wieder übers Ohr gehauen wurden.

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