Neujahrsempfang: Wulff-Gattin überrascht mit Besuch bei Springer

Neujahrsempfang
Wulff-Gattin überrascht mit Besuch bei Springer

Bettina Wulff hat dem Springer-Konzern einen Besuch abgestattet. Die Gattin des Bundespräsidenten kam zum Neujahrsempfang des „Hamburger Abendblatts“ – und erklärte die Affäre ihres Mannes für beendet.
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HamburgTrotz der Auseinandersetzung ihres Mannes mit der „Bild“-Zeitung hat Bettina Wulff, die Frau des Bundespräsidenten, keine Berührungsängste mit dem Springer-Konzern. Am Montag war sie zur Überraschung vieler Prominenter Gast beim Neujahrsempfang des zu Springer gehörenden „Hamburger Abendblatts“.

Sie mischte sich unter die rund 1000 Gäste der Veranstaltung in Hamburg und war gefragtes Motiv für die Fotografen. Lächelnd schüttelte die erste Frau im Staat unzählige Hände zur Begrüßung und bahnte sich selbstbewusst ihren Weg durch die dichte Menschenmenge.

Angesichts der Kredit- und Medienaffäre ihres Mannes Christian erhofft sich Bettina Wulff, dass wieder Ruhe für ihre Familie einkehrt und sie gemeinsam mit ihrem Mann ihren Aufgaben nachgehen kann. Zur Affäre sei alles gesagt, zitierte abendblatt.de die Frau des Bundespräsidenten.

Bettina Wulff war am Vormittag bei der Feier erschienen. Zu den etwa 1000 Gästen aus Politik, Kultur, Medien und Sport gehörten auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sowie seine sozialdemokratischen Amtsvorgänger Henning Voscherau und Klaus von Dohnanyi.

Ex-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) war ebenso gekommen wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). Die EU war mit Kommissar Günther Oettinger vertreten.

Der streitbare FDP-Fraktionschef im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, war beeindruckt von Auftritt der Bundespräsidenten-Gattin: „Ich bin sehr überrascht, dass Frau Wulff heute hier ist. Das zeugt von Souveränität.“

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Merkel klebt an Wulff

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  • SOUVERÄN

  • @motzmichel, Diese Frage kann man ihnen ganz einfach beantworten:

    In schlechten Zeiten ist man über kleine, positive Nachrichten glücklich (Bild-Zeitung zum Weltuntergang: Gute Nachrichten - Deutschland wird als letztes untergehen).
    In Zeiten, in denen es uns gut geht, setzt das so genannte "Jammern auf hohem Niveau ein" (Bild-Zeitung zur bevorstehenden Ankunft im Paradies: Dramatische niedrige Champagnerbestände im Paradies vermutet).
    Der in Deutschland immer stärker werdende Sozialneid steuert sein übriges hierzu bei.

    Mir gefällt es hier, warum gehen sie nicht?

  • In Hamburg sagen wir über solche Leute kurz und knackig
    " wenn Schiet wat ward! "

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