SPD-Chef Sigmar Gabriel warf der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel vor, sie verwandle ihre Partei immer mehr in einen politischen „Hohlkörper“. So dreist habe in Deutschland noch niemand versucht, sich von jahrelang vertretenen Haltungen einfach zu verabschieden. Auch Grünen-Chef Cem Özdemir sieht bei CDU und CSU eine zunehmende inhaltliche Entkernung. „Unter dem Strich bleibt nur das Streben nach dem Machterhalt“, sagte er in Berlin.
Der Präsident des Bundesverfassungsgericht, Andreas Voßkuhle, äußerte sich verwundert über die Resonanz auf die Entscheidung seines Hauses zur Gleichstellung von Homosexuellen bei Adoptionen. „Warum gerade diese Entscheidung jetzt die Debatte auslöst, hat mich überrascht“, sagte er Karlsruhe. Der Richterspruch stehe in einer Reihe ähnlicher Entscheidungen aus den vergangenen Jahren und sei „sehr vorhersehbar“ gewesen.
Die katholische Deutsche Bischofskonferenz warnte die CDU vor einem „übereilten Vorgehen“ in der Frage der Homosexuellen-Ehe. Das „Rechtsinstitut der Ehe“ gelte es zu schützen. „Ehe und Familie sind wesenhaft miteinander verknüpft“, teilte die Bischofskonferenz am Montag in Bonn mit. Ein Aufwachsen mit Vater und Mutter sei für die Identitätsfindung eines Kindes von großer Bedeutung. „Daher halten wir eine besondere Stellung von Ehepaaren im Adoptionsrecht (...) nach wie vor für überzeugend. Dies gilt auch für die besondere Stellung von Ehepaaren im Steuerrecht.“
Die Flüge der Kanzlerin gehen fast immer in Tegel ab. Allerdings vom militärischen Teil, Avenue Jean Mermoz, praktisch gegenüber des Terminals für den Publikumsverkehr. Den Sicherheitscheck übernimmt die Bundeswehr, ansonsten das gewohnte Bild: Die Aufgeregten rennen schnell noch mal aufs Klo, die Raucher pumpen sich die Lungen voll Nikotin.
Für die Sicherheit der Kanzlerin ist auch auf Reisen gesorgt. Männer und Frauen des Bundeskriminalamtes passen auf, dass nichts passiert. Sie tun das mit bewundernswerter Geduld, bleiben auch bei großem Stress immer höflich. Was schon eine Leistung ist, wenn plötzlich im Ausland Horden von Journalisten auf die Kanzlerin zustürzen.
Ohne geht gar nicht. Selbst eingefleischte Teetrinker schwenken irgendwann auf den - je nach Landessitte - braunen oder schwarzen Stoff um. Siehe auch T und D.
Ist bei Reisen mit der Kanzlerin unbedingt gefordert. Ein Termin jagt den nächsten, Pausen gibt es kaum. Das Tempo gibt Merkel vor, die dann noch aufdrehen kann, wenn die Delegation schon in den Seilen hängt. Merkel erledigt oft auch nach der Rückkehr in Berlin noch Termine, während andere ins Bett fallen. Siehe auch C.
Journalisten und Diplomaten haben gemeinsam eine Regel: Esse, wo immer es was gibt. Du weißt nie, wann die nächste Mahlzeit kommt. Was dazu führt, dass Reisende sich ständig mit Keksen und irgendwelchem Weißbrot vollstopfen und nach Ende der Reise drei Tage brauchen, bis die Verdauung wieder funktioniert.
Im Flugzeug bekommen die mitreisenden Journalisten immer auch ein Briefing durch die Kanzlerin. Merkel hat dabei alle wichtigen Aspekte im Kopf. Was schon zu der Vermutung geführt hat, sie müsse über ein fotografisches Gedächtnis verfügen.
Auch Merkels Flüge haben eine Flugnummer. Geflogen wird mit Maschinen der Luftwaffe, alle Flugnummern beginnen mit GAF, was für German Air Force steht.
Eine gute Gelegenheit, mit der Kanzlerin auf Tuchfühlung zu gehen. Ein Dutzend Journalisten, Merkel, ihr außenpolitischer Berater Christoph Heusgen, der Regierungssprecher, sowie eine Chefin oder ein Chef vom Dienst des Bundespresseamtes quetschen sich im Flugzeug in einen geschätzt fünf Quadratmeter großen Besprechungsraum. Auf dem Hinflug geht es dabei meist um die Vorbereitung aufs Reiseziel, auf dem Rückflug werden auch innenpolitische Themen angesprochen.
Drei von Merkels zahlreichen Reisezielen im Ausland. In Israel waren es die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen Ende Januar, in Indien gab es im Mai ebenfalls Regierungskonsultationen, nach Indonesien will die Kanzlerin im nächsten Jahr. Eine Übersicht der Reisen gibt es übrigens hier: www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Unterwegs
Merkels Ehemann ist selten bei Reisen dabei. Warum sollte er auch, schließlich hat er seinen eigenen Job. Der Professor für physikalische und theoretische Chemie an der Humboldt-Universität gilt national und international als einer der besten Wissenschaftler im Bereich der Quantenchemie und ist selber oft unterwegs. Zuletzt war er im Juni mit dabei, als seine Frau im Weißen Haus in Washington von US-Präsident Barack Obama die „Medal of Freedom“ überreicht bekam.
Eine der „Kanzlermaschinen“. Früher flog ein Airbus A 310 unter diesem Namen, seit März ist es ein Airbus A 340. Die alte „Konrad Adenauer“ ist aber immer noch ganz flott und bleibt wohl bis 2013 im Dienst. Mitte Oktober nutzte Merkel diese Maschine bei ihrer Reise nach Vietnam und in die Mongolei, weil die Landebahn in Ulan Bator für den A 340 zu kurz gewesen wäre. Bei der Reise machte die Maschine ohnehin was mit. Von 78 Stunden Reisedauer wurden 34 im Flugzeug verbracht.
Siehe V.
Für die Journalisten gibt es die Medienbetreuung des Bundespresseamtes. Auch diese Kolleginnen und Kollegen sind sehr geduldig. Die zwei wohl am häufigsten gestellten Fragen: „Wo kann ich meinen Laptop aufstellen? Wieviel Zeit habe ich zum Schreiben?“ Siehe auch D und C.
Hat es zum Glück noch nicht gegeben. Für den Fall der Fälle reisen in der Regel ein Arzt und ein Rettungsassistent mit.
Die USA und Washington mit dem Amtssitz des Präsidenten hat Merkel schon oft besucht. Allein 2010 und 2011 war sie drei Mal in den Vereinigte Staaten. Zudem telefoniert sie oft mit Barack Obama oder trifft ihn auf Gipfeln wie zuletzt dem G-20 in Cannes. Siehe auch J.
In vielen Ländern wird die Kanzlerin mit militärischen Ehren empfangen. Merkel muss dann die Ehrenformation an Soldaten abschreiten, besonders ergiebig war das in Kenia, wo der Paradeweg über 100 Meter lang war. Manchmal geht es auch schneller, bei Zeremonien am Flughafen etwa. Oder wenn das Wetter schlecht ist.
Auf dem internationalen Flughafen Dschingis-Khan in der Mongolei gab es als Begrüßungsgeschenk eine mit Trockenquark gefüllte Silberschale. Die Mongolen stellen Aruul unter anderem aus Stutenmilch her, es schmeckt - nun ja. Siehe auch K.
Wird auch auf Kanzlerreisen benötigt. Die Mitarbeiter der Kanzlerin verfügen in der Regel über Diplomatenpässe. Darüber hinaus sitzen alle Reisenden wie auf normalen Flügen auch mit gerunzelter Stirn gebeugt über irgendwelchen Einreiseformularen.
Der Regierungssprecher ist bei Auslandsreisen immer dabei. Meist twittert er die Ankunft in einem fremden Land schon, wenn die Maschine noch ausrollt und hält auch danach Journalisten wie Internet-Gemeinde auf dem Laufenden. Siehe auch C und D.
Jener Zustand, in den die Delegation fällt, wenn sich nach vollbrachter Reise die Türen des Flugzeugs schließen, die letzte Mahlzeit gegessen, das letzte Hintergrundgespräch abgeschlossen ist.
Ab und an nimmt die Kanzlerin neben den Journalisten auch eine Wirtschaftsdelegation mit. Deren Mitglieder verhandeln dann vor Ort, manchmal geht der Schuss nach hinten los. So bei der Afrika-Reise Merkels im Juni, als Meldungen über die geplante Lieferung von Patrouillenbooten nach Angola für Schlagzeilen sorgten.
Ganz übles Zeug, wenn man unbedingt nach Hause will. Die Asche sorgte im April 2010 dafür, dass Merkel wie tausende andere Reisende auch später als geplant zurückkehrte. Am Donnerstag war sie in San Francisco abgeflogen. Statt wie geplant in Berlin, landete sie am Freitag in Lissabon. Am Samstag ging es zunächst mit dem Flugzeug weiter nach Rom, von dort aus mit Bussen und Autos über Siena nach Bozen. Am Sonntagnachmittag traf sie in Berlin ein.
siehe O und J.
Xenophil, also aufgeschlossen gegenüber allem Fremden, ist die Kanzlerin ganz offensichtlich. Auf ihren Reisen spricht sie nicht nur mit Politikern, sondern sucht auch den Kontakt zur Bevölkerung.
Der Glamour-Faktor bei Merkel-Reisen ist eher gering. Die Boulevardpresse kommt nicht so zum Zuge. Dass sie auch Glamour kann, zeigte Merkel aber im schicken langen Abendkleid beim Staatsbankett in Washington mit Gästen wie Thomas Gottschalk und Jürgen Klinsmann. Siehe auch J.
Ein weitverbreitetes Missverständnis ist, dass Journalisten für lau mitreisen dürfen. Flug und Hotel zahlt jede Redaktion selbst.
Mit Material von dpa

Das eigentlich Tragische für die CDU ist, dass sie keinen
Mumm hat, also an der Macht klebt wie ihre Konkurenten.
Wäre man wirklich bereit für Inhalte zu stehen, um sich
auch wieder im Spiegel ertragen zu können, müsste es eine
Art Palastrevolution geben. Aber, man schaue auf die Regierung Kohl 1989, die Revolution blieb aus, und die
Ängstlichkeit Posten zu verlieren haben ja fast alle
Parlamentarier.
„Der sogenannte Zeitgeist war schon immer ein schlechter Ratgeber für den langfristigen Erfolg“, unterstrich Lauk. „Wenn die CDU dem Zeitgeist hinterherläuft, wird sie der Zeitgeist vergessen.“ Das Problem ist seit langem bekannt.
Irgendwann wird sich die Erkenntnis durchsetzen : Opposition kann heilsam sein, Neustrukturierung und
Glaubwürdigkeit brauchen auch mal ne Auszeit von der
Regierungsverantwortung. Aber wenn man sich für unersetzbar hält grenzt das an Grössenwahn !!

wenig bekannte legitime rechtmäßige Parteien diesen Landes,
keine Werbung,
wie:
die freie-waehler.de
von Landesverbänden Bayern, BW, HH, NRW u.a.
wie:
deutsche-nationalversammlung.de
wie:
„klein Parteien“,
es gibt eine große Anzahl von Wahlalternativen zu diesen „Etablierten“
die bei andere-parteien.de-einzusehen sind,
für den Unentschlossenen!
*ich werden mich bemühen meine Verachtung
dieser Land & Leute zerstörenden
Regierung/Politik gegenüber, und meine Emotionen straffer an die Zügel zu nehmen.*
Ich kann es nicht verhehlen, nach medialer Inflationärer Werteskala, wohl
ein „Hardcore revolutionärer anti-Linker“. Liegt wohl schon in den Genen an,
mein Großvater war bereits nachweislicher anti-Nazi!
Und Denunziantentum lässt sich anerziehen, wie so manch andere Charakterschwäche auch,
Emotionalität lässt sich sogar aberziehen.
So zeigt sich, die Erziehung, insb. Staatserziehung, machen den Menschen zu dem, dass er ist,
keine Hautfarbe, keine Abstammung, keine Religion, kein Kontinent, Landstrich, sondern einzig die Erziehung, machen den Menschen zu dem das er ist.
Ja ich bin Gegner der Staatserziehung/krippen. Ich halte dies für eine schlimme Fehlentwicklungen.
Die 2 Diktaturen von deutschen Boden das „dritte Reich“ als Nachfolge „Ddr“ hatten offensichtlich nicht genug Negativfolgen verdeutlicht, dabei wird es einem tagtäglich vor Augen geführt.
Statt dessen wir ein Arbeitsmarkt verhindert, der Frauen die nicht berufstätig sein wollen, neben ihren eigenen Kindern den Tag über, auch andere Kinder zu betreuen, ohne Zeitdruck der Mütter Morgens/Abends bei Überstunden, Urlaub die Staatseinrichtungen (Erzieherinnen?) zu erreichen.
Eine Kolossale Fehlentwicklung,
durch Massen Medien-Arbeit gefördert,
eine Minderheit von Staatserzogenen zu bevorteilen.
so manch einer wird es Nie begreifen das er benutzt wird, eine Figur auf dem Schachbrett ist, von langer Hand geplant und *gezielt platziert* – wichtigste dabei seine Erziehung zu
die Hierarchie

Mir ist es ziemlich egal ob jemand lesbisch oder schwul ist. Das ist ja auch mittlerweile in der Gesellschaft angekommen und keinen stört es.
Aber dieses Getue um diese kleine Minderheit, geht mir mehr und mehr auf die Nerven.
Wenn wir eingetragene Partnerschaften haben, sollen sie auch das Ehegattensplittin haben, sie müssen ja auch im Notfall füreinander eintreten.
Viel schlimmer finde ich, das Thema Adoption.
Kinder gehören in geordnete Verhältnisse.
Was sollen diese Kinder denn in der Schule sagen?
Was lernen sie denn? Das zwei Gleichgeschlechtliche miteinader rummachen? Was wird ihnen denn da vorgelebt?
Die werden dann gehänselt und das kann nicht das Ziel einer Gesellschaft sein,.
Aber vorrangig unsere staatsfeindlichen Grünen, dem Gender anhängend, wollen keine normalen Verhältnisse mehr. Am liebsten wäre ihnen alle wären schwul und lesbisch
Und diese Merkel springt mal wieder auf diesen Zug auf, denn das ist längst mit den Grüen im Geheimen abgsprochen. Die Meinungs-Diktatur ist längst Realität im Lande.
Die Grünen sind stramme Sozialisten und Emokratiefeinde und Merkel zieht es natürlich mehr zu den Grünen als zu demokratischen Parteien
Merkel ist von Demokratie so weit entfernt, wie die Sonne vom Mond. Wie auch adrs? Sie ist so DDR-geprägt, da kommt und da will sie auch nicht raus ud das muß die CDU endlich begreifen
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