"Nicht mit uns, Herr Schröder"
Zehntausende protestieren gegen Reformpolitik

«Gegen soziale Demontage - für soziale Gerechtigkeit»: Unter diesem Motto haben haben am Samstag rund 20.000 Menschen in Berlin protestiert. Sie reisten aus ganz Deutschland an, um die Regierung zu kritisieren.

HB BERLIN. In Berlin haben am Samstagvormittag laut Angaben der Veranstalter und der Polizei rund 20.000 Menschen gegen Sozialabbau protestiert. Unter dem Motto «Gegen soziale Demontage - für soziale Gerechtigkeit» hatten der Sozialverband Deutschland und die Volkssolidarität (SoVD) zu der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor aufgerufen.

Die Protestierenden hatten Plakate und Spruchbändern dabei, auf denen unter anderem zu lesen war: «Nicht mit uns, Herr Schröder» und «Teilen statt Ausplündern». Die Demonstration richtet sich gegen die Reformpolitik der Bundesregierung. Die Teilnehmer waren mit Bussen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist.

«Wir wehren uns gegen die Renten- und Gesundheitsreformen, die Rentner, Kranke, behinderte und pflegebedürftige Menschen besonders stark belasten», sagte Sozialverbands-Präsident Adolf Bauer. SoVD-Vizepräsident Jürgen Weigel kritisierte, der Sozialabbau der Bundesregierung treffe «die Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich die Rentner, die Kranken und jene, die keine Arbeit finden». Gerade die Reformen in der Gesundheits- und Rentenpolitik seien ein «Angriff auf die Substanz der sozialen Sicherungssysteme», so Weigel.

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