Gewinner kann man ihn nicht gerade nennen, aber immerhin bedeutet das Wahlergebnis für SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück eine Verschnaufpause: „Wir wissen, wir hätten ein bisschen mehr Rückenwind liefern müssen, das haben wir nicht geschafft“, sagte er nach der Wahl. Aber die Debatte um ihn ist wohl erst einmal beendet - wenigstens wenn es nach der SPD ginge: „Was wären wir für ein jämmerlicher Haufen, wenn wir gleich den Kandidaten auswechseln würden, wenn der Wind mal von vorne kommt“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel über Steinbrück. Und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder fügte hinzu: „Steinbrück wird überhaupt nicht in Frage gestellt.“ So einfach ist das.