Nord-CDU stark auf dem Land
Rot-Grün behauptet sich in den Städten

Die siegreiche CDU hat bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein nach Analyse des Landeswahlleiters der rot-grünen Koalition vor allem auf dem flachen Land Stimmen abgejagt.

HB KIEL. Dagegen behauptete sich die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) in den großen Städten - teils mit zweistelligem Vorsprung vor der Union.

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), der nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis bei der Wahl am Sonntag landesweit 3,6 % bekam, erreichte in seinem Stammland rund um Flensburg und Schleswig teils Zweitstimmenergebnisse von bis zu 15,2 %.

Die meiste Zustimmung bekam die rot-grüne Koalition in Kiel. Im Osten der Landeshauptstadt holte Simonis sowohl bei den Erststimmen (59,8 %) als auch bei den Zweitstimmen (46,8) das beste Wahlkreisergebnis für ihre Partei. Die Grünen punkteten ebenfalls vor allem in Kiel (Nord: 12,8/West: 12,2)

Die CDU mit Peter Harry Carstensen an der Spitze, die mit 40,2 % die Wahl gewonnen hatte, fuhr ihr bestes Ergebnis im Wahlkreis Husum-Land ein (48,3), wo die Partei im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren 9,3 %punkte hinzugewann. Die FDP punktete vor allem in den Kreisen Segeberg, Dithmarschen und Pinneberg. (Der vorläufige Bericht des Landeswahlleiters im Internet).

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