Normenkontrollrat liest jeden Fall
Handelsblatt-Leser bekämpfen Bürokratie

Bürokratie belastet Bürger und Unternehmer. Das Handelsblatt startet daher eine Aktion gegen den Bürokratie-Ballast – und fragt seine Leser, wo es ihrer Meinung nach hakt und was sich ändern muss.
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BerlinÄrgern Sie sich immer wieder über überbordende Bürokratie im Umgang mit Behörden? Sind Sie davon überzeugt, dass Behörden bestimmte Abläufe viel effizienter gestalten könnten? Wo hakt es nach Ihrer Beobachtung, wenn verschiedene Behörden zusammenarbeiten müssen? Wo werden Daten gesammelt oder Belege angefordert, für die es keine sinnvolle Verwendung gibt? Wo müssen Sie Papierbelege beibringen, obwohl Daten digital vorhanden sind?

Schicken Sie uns Ihre Beispiele! Der Normenkontrollrat liest jeden eingesandten Fall. So will das Gremium, das die Bundesregierung beim Abbau von Bürokratie unterstützt, einen Überblick gewinnen, in welchen Bereichen Bürger und Unternehmen unnötig unter Bürokratie zu leiden haben. In der nächsten Legislaturperiode sollen die Fälle dann angegangen werden. Das Handelsblatt wird in den kommenden Wochen einige Fallbeispiele der Leser vorlegen - und möglichst auch aufzeigen, wie Lösungen aussehen könnten. Auf Wunsch werden die Fälle anonymisiert.

Senden Sie Ihr Beispiel für bürokratischen Ballast bis zum 16. August an buerokratie@handelsblatt.com. Schildern Sie Ihre Erfahrungen möglichst konkret, kurz und kompakt.

Klaus Stratmann berichtet als Korrespondent aus Berlin.
Klaus Stratmann
Handelsblatt / Korrespondent

Kommentare zu " Normenkontrollrat liest jeden Fall: Handelsblatt-Leser bekämpfen Bürokratie"

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  • Wir müssen die leistungs- und wettbewerbsfeindlichen Beamtenstrukturen im Dienstleistungswesen endlich abschaffen!

    Wenn Kundenorientierung und Bürgernähe gelebt werden sollen, geht dies nur mit kleinen, dezentralen privatwirtschaftlichen Strukturen, die im wechselseitigen Wettbewerb stehen.

    Nur dann werden Fehler und Mängel beim jeweiligen Dienstleister durch den Wettbewerb korrigiert. Die freie Marktwirtschaft war und ist der staatlich gelenkten Wirtschaft schon immer überlegen.

  • @ Tabu

    wo steht denn geschrieben, das Behörden Kundennah und Bürgefreundlich sein sollen? Dazu sprechen schon die Öffnungszeiten ein deutliches Wort (ist im übrigen bei Banken das selbe). Man muss immer mindestens einen halben Tag Urlaub nehmen, nur um ein Auto umzumelden, einen neuen PA zu beantragen oder was auch immer ;-)

    Noch deutlicher sieht man das, wenn man mal zu einer dieser Behörden hin muss - man kommt sich meistens vor wie ein Bittsteller und Ruhestörer - dabei ist man doch der Kunde oder etwa nicht?

    Beispiel - in unserer Firma hat sich mal die Bankverbindung geändert. Das Finanzamt brauchte also für unsere Firmenwagen die neue Bankverbindung um die Steuern abzubuchen. Nun raten sie mal - ein Schreiben für jeden Wagen, weil man angeblich nicht nach dem Halter suchen kann in der Datenbank (telefonische Auskunft vom Finanzamt). Und ein Schreiben, wo alle Autonummern aufgeführt werden reicht da nicht aus, da es wohl verschiedene Beartbeiter gibt - je nach Anmelddatum. Hinterher hab ich dann rausgefunden - der Beamte war nur zu faul, denn es geht eigentlich doch.

  • Die größten Beschwerden der Bürger,sind nahezu
    telefonisch unerreichbare Sachbearbeiter,zu denen
    nicht mehr durchgewählt werden kann.
    Ferner die Endlosschleifen,um die eins-die zwei,
    drei und vier zu drücken um dann doch entnervt aufzugeben.
    Bürgernah und Kundenfreundlich,ist das alles nicht.

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