NPD-Funktionär Peter Marx
Der rechte Handlungsreisende

Weil das Personal vor Ort noch etwas ungeübt ist, schickt die rechtsextreme NPD ihre Allzweckwaffe Peter Marx von Sachsen nach Schwerin. Der bisherige Fraktionsgeschäftsführer der NPD-Fraktion in Dresden wechselt in gleicher Funktion nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Saarländer ist der wohl wichtigste Strippenzieher seiner Partei..

HB SCHWERIN. Der 48 Jahre alte Marx gab seinen Wechsel am Dienstag selbst bekannt. Er wolle im Schweriner Landtag einen funktionierenden Apparat aufbauen. Der NPD-Landesverband habe eine "Wunschliste" nach Dresden übermittelt, auf der auch ein weiterer Mitarbeiter der sächsischen Landtagsfraktion der rechtsextremistischen Partei stehe. Er gehe ebenfalls in den Nordosten. NPD in Dresden sieht Marx nach zweijähriger Amtszeit "voll arbeits- und handlungsfähig".

Marx, heute stellvertretender Parteivorsitzender, war 1990 in die DDR gezogen - noch vor der Wiedervereinigung. In den 1990-er Jahren wirkte er für die Partei in Hessen. 2004 führte Marx, der eigentlich in Saarbrücken lebt, die Partei in die Landtagswahl im Saarland, bei der die NPD vier Prozent der Stimmen errang. Kurze Zeit später zog Marx nach Dresden um. Marx gilt als der Mann, der die einst zwölf Abgeordneten der Fraktion rhetorisch schulte und mit Argumenten spickte. Offenbar soll er dies in Schwerin wiederholen.

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