NPD nimmt Wahlkreise in Sachsen ins Visier
NPD will über Direktmandate in den Bundestag

Ihr Ziel für die kommende Bundestagswahl hat die NPD nach unten korrigiert. Sie will nun nicht mehr die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Nun soll der Einzug ins Parlament über Direktmandate klappen.

HB BERLIN. Die NPD hat angesichts von Umfrageergebnissen im niedrigen einstelligen Bereich ihre Strategie für die Bundestagswahl geändert. Die Rechtsextremen peilen nun nach eigenen Angaben nicht mehr das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde an. «Wir konzentrieren uns auf den Erfolg durch drei Direktmandate», sagte der stellvertretende Parteichef Peter Marx der «Welt am Sonntag».

Dabei richtet die NPD ihre Aufmerksamkeit vor allem auf Wahlkreise in Sachsen. In der Sächsischen Schweiz werden Uwe Leichsenring und Johannes Müller kandidieren. Für Holger Apfel sucht die NPD noch einen aussichtsreichen Kreis. Die drei führen zur Zeit die Fraktion im Dresdner Landtag an.

Beobachter werteten laut dem Blatt die neue Strategie als Eingeständnis, dass die von der NPD propagierte „Volksfront von Rechts“ vor dem Scheitern steht. Nur die rechtsextreme Deutsche Volksunion (DVU) und einige neonazistische Kameradschaften haben sich dem Bündnis mit der NPD angeschlossen.

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